| 21. April 2006 | ||
| 20:00 | to | 23:00 |
Heute hatten wir mal wieder einen richtig weiten Anfahrtsweg von unserem Band-Headquarter in Rödersheim. Mindestens 10 Kilometer nach Böhl-Iggelheim. Also treffen wir uns pünktlich 50 Minuten vor unserer Soundcheck-Zeit am Proberaum, beladen den Hänger in Rekordzeit und sind dann genau 10 Minuten vor unserem Soundcheck um 17.40 in Iggelheim. Dort treffen wir auch schon die Jungs von Diversion, mit denen wir ja schon mal 2004 in der Zuckerfabrik Frankenthal gespielt haben. Die klären uns schon mal über die ersten Problemfälle auf: Zeitplan stimmt überhaupt nicht mehr, weil die große Robbie-Williams-Coverband es beim Soundcheck irgendwie nicht so ganz raus hat und weil noch Diskussionen verlaufen, ob der RW-Drummer sein Drumset abbaut oder Diversion und wir vorne dran aufbauen müssen. Trotz „Ich will ja nicht arrogant sein, aber ich hab schon seit 10 Jahren kein Schlagzeug mehr abgebaut” – muss sich der Drummer dennoch beugen. Ist doch auch mal wieder eine neue Erfahrung, nach 10 Jahren wieder ein Drumset abzubauen, oder? Auf alle Fälle sollte um 19.30 Uhr Doors Opening sein. Immerhin bekommen wir dann genau 5 Minuten nach Doors Opening die Bühne frei für unseren Soundcheck. Unser Lieblingsveranstalter Mario A. meinte dann irgendwie den guten Wally anpöbeln zu müssen, weil wir nach dem Öffnen der Türen noch soundchecken. Der Mann sollte mal lernen, seinen vorgegebenen Zeitplan auch durchzusetzen, dann wäre das nämlich nicht nötig gewesen. Naja uns solls egal sein. Wir freuen uns also, dass schon beim Soundcheck wieder (im Verhältnis zu den Leuten die da waren) massig viele Menschen mit Soma-Shirts gekommen sind. Danke schon mal an dieser Stelle für die treuen Seelen trotz des leider nicht billigen Eintrittspreises. Nach dem Soundcheck haben wir dann noch kurz dem Onkel Tom Hallo gesagt und der Frau an der Kasse erklärt, dass sein kleiner Bruder Doro heißt, was diese merkwürdig fand, aber dann doch akzeptiert hat. Und kurz später ging es dann schon ab auf die Bühne. Wir müssen sagen, die Halle war schon seeehr leer. Aber was die Menschen die da waren da vor der Bühne abgeliefert haben war schon traumhaft und hat echt viel Spass gemacht. Wahrscheinlich hat sogar der Robbie Williams Immitator neidisch geguckt – bei ihm war es nämlich später noch leerer und wenn er Zuschauer sehen wollte musste er immer einen Ausflug von der Bühne machen! Bei Insecure haben es sich Dirk und Patrick diesmal in ganz unbequemen Positionen im Hintergrund bequem gemacht. Klingt komisch, ist aber so – auf alle Fälle waren beide froh, als das Lied rum war und sie sich wieder bequem auf die Bühne gesellen konnten. Andi hat diesmal sogar mit funktionierendem Kabel gespielt. Insgesamt rocken wir so gut 50 Minuten und räumen dann das Feld für Diversion, die auch ordentlich Stimmung machen und das Publikum drauf vorbereiten (Zitat Kai) „sich später von Robbie Williams den Arsch massieren zu lassen”! so sollte es sein, aber scheinbar hatte das Publikum Angst davor und zog sich nach Diversion in die hintere Hallen-Hälfte zurück. Wir haben dann noch ein bisschen unseren Körper mit Energy Drink BIG aufgePUMPt, damit es auch mit dem Hänger beladen klappt und haben dann recht schnell den Abflug gemacht.
Danke an alle anwesend, die trotz spärlichem Publikum so eine Party vor der Bühne gefeiert haben; Danke an Mario fürs Booking, Speis und Trank – die Firma dankt; Danke dem Wally weils einfach ein kloarer Kerl ist; Danke an Diversion z.B. auch fürs Drumset; Diesmal ein spezieller Dank an Janina fürs Fotos machen (die absolut NICHT minderwertig sind) und natürlich genauso an Vanessa; uns hats Spass gemacht, auf ein neues!
Dirk, Steffen, Patrick und Andi


