12. März 2008
20:00to23:59

Ein Mittwoch, mitten im März. Ein Tag an dem man normalerweise allenfalls probt. Aber es geht mal wieder um die gute Sache, dann auch noch in unserem Lieblingsnachbarland Saarland und noch dazu in der großen allseitsbekannten KUFA – im Fachjargon auch Roxy genannt. Da dachten wir uns: Macht nichts, dass wir am nächsten Tag um 06 Uhr aufstehen müssen, trotzdem fahren wir ins Saarland. So. Gesagt getan. Patrick holt Andi ab, diesmal haben wir leider keinen Wally am Start, aber dafür unseren Mediendesigner Tom als Unterstützung für den Merch – obwohl der als Tontechniker sicherlich auch nicht schlecht gewesen wäre. Dann wird Dirk wieder mal am Hauptbahnhof eingesammelt und zu guter letzt noch Egges eingesammelt. Zu fünft geht’s ab nach Saarbrücken. Da wo der 1.FC zuhause ist und die Mädels noch „es” oder „et” genannt werden.

Punkt 19.00 Uhr treffen wir überpünktlich 30 Minuten nach Einlass in der KUFA ein. Fünfhundert Meter neben dem Pizza-Restaurant „SOMA” übrigens. Schade, dass wir da nicht essen konnten. Wir hätten sicherlich umsonst was bekomen, aber dann wären die netten Veranstalter in der KUFA sicherlich auch enttäuscht gewesen. Dort war nämlich der komplette Backstage Bereich mit Essen ausgestellt. Und das war auch gut – und wir noch vor dem Auftritt schön vollgefressen.

Die KUFA ist ein sehr netter großer Club, wo circa 1.000 Zuschauer reinpassen. Und für einen Tag unter der Woche fanden sich stolze 500-600 Zuschauer ein. Wir sind um 20.30 Uhr auf die Bühne. Der Sound war zwar leicht ohrenbetäubend, wir hatten heute auch leider kein InEar am Start, aber dafür war die Bühne umso toller und wir hatten viel Spaß beim Auftritt. Das Saarbrücker Publikum hat auch nett mitgemacht und so hat sich der Abend im großen und ganzen doch gelohnt.

Wir haben dann noch ein nettes Interview gehabt, bei dem Egges es geschafft hat bei 3 Versuchen 2 mal zu sagen, dass wir uns sehr freuen, dass wir heute hier im Roxy sein dürfen. Beim 3. Mal hat er es dann geschafft und den richtigen Location-Namen rausgebracht. Die Veranstaltung sollte nämlich ursprünglich im Roxy stattfinden und wurde dann in die größere KUFA verlegt. Wussten wir.

Nach dem Eintauschen sämtlicher Getränkebons gegen Red Bull (das übrigens im Saarland Pepp heißt), haben wir uns dann mit ca. 20 Dosen ans Beladen gemacht. Wir dachten eigentlich Pepp wäre das, was sich manch einer durch die Nase zieht, aber Pepp zum Trinken hat sicherlich eine ähnliche Wirkung, zumindest, wenn man 5 Dosen in kurzer Zeit konsumiert.

Jetzt ist es 23:30 und wir legen gerade die ersten Kilometer auf der Autobahn zurück. Die Ohren tun immer noch weh, aber das wird sicher wieder. Nach dem wir uns noch vom SOMA-Restaurant verabschiedet haben ist es auch jetzt echt Zeit heimzugehen. Ich hoffe wir packen es mit unserem kleinen Sprinter+Hänger bis 1 Uhr, damit ich noch 5 Stunden schlaf bekomme… (son Weichei ;) )

Beim nächsten Auftritt am 22. März freuen wir uns, wieder mal im Schwimmbad-Club und noch dazu bei einem Big-Noise Event zu spielen. Bis dahin hoffentlich.

los somanos