5. Oktober 2007
20:00

Beinahe ein halbes Jahr nachdem unsere Support-Show mit KAIN im Café Central angesetzt war hat es dann doch endlich mal mit uns zwei beiden geklappt. Da der Gig im Central wohl nie nachgeholt wird und Dirk derzeit unter der Woche häufig in Stuttgart verweilt, dachten wir uns doch, dass wir uns einfach mal als Support auf der KAIN-Club-Tour im Merlin ins Spiel bringen könnten. Und das ganze hat auch noch geklappt – also alles wie wir uns das vorgestellt haben.Â

Da die Strecke Mannheim-Stuttgart trotz eigentlich nur 130 Kilometern gerne mal länger dauert, fahren Patrick, Andi und Steffen also um 16 Uhr in Ludwigshafen los. Gut kalkuliert, weil die Jungs 3 Stunden später um Punkt 19 Uhr direkt vorm Merlin auf einen nervöses Merlin-Team und Bandmitglied Nr. 4 treffen. Aber natürlich alles genau in Time – wie geplant. Timing ist eben zumindest außerhalb der Bühne unsere ganz große Stärke. KAIN beenden gerade ihren Soundcheck und überlassen uns die Bühne.

Da wir heute ohne Wally und Flo unterwegs sind, freuen wir uns, dass wir einen kompetenten Techniker vom Merlin zur Seite gestellt kriegen. Soundcheck geht also recht schnell und wir ziehen uns zufrieden in den Backstage Bereich über dem Live-Floor zurück. Nachdem wir zunächst unsere eigene taktische Ausrichtung für den Abend am Flipchart diskutieren, werden wir von Lino aka Kurt Krömer über die streng vertrauliche KAIN-Taktik in Sachen Publikumsbekämpfung aufgeklärt. Nach einem Frontalangriff des Sängers stoßen Bass und Gitarre über die Flanken ins Geschehen, einer von unten, der andere von oben. Um den Rest kümmert sich dann der Drummer. Klingt auf alle Fälle vielversprechend.

Um 21 Uhr heißt es dann für uns Stage-Time. Andi, Patrick und Dirk wählen den Hintereingang zur Bühne, während Steffen eher so als der offene Typ von vorne zusteigt. Wir spielen ein kurzes 30 minutiges Set und dem Publikum scheint es gefallen zu haben. Auf alle Fälle war im Anschluss ganz schön was los bei uns am Merch-Stand und wir haben CD’s verkauft und wenn wir nicht nur noch Shirts in Größe L hätten, hätten wir auch massig Shirts verkaufen können. Aber „irgendwann, irgendwann, irgendwann – ham wir wieder Shirts”.

Nach dem Merchverkauf und 3 persönlichen Aufforderungen vom Küchenchef, schaffen wir es endlich uns im Restaurant niederzulassen, wo unser Essen schon lauwarm auf uns wartet. Der gute Mann aus der Küche hatte auch schon fast Tränen in den Augen, weil wir das gute Essen so lange warten ließen. Und ich muss sagen: Mit Recht. Obwohl es nur noch halb warm war, war es wohl das beste und nobelste Essen, dass wir in unserer Bandkarriere vorgestellt bekommen kriegten. Wir hatten übrigens noch nette Gesellschaft beim Essen: Joachim – ehemals Sänger von Te-Deum und Dirks Saufkumpane in Stuttgart – hat sich die Einladung natürlich nicht nehmen lassen und uns Gesellschaft geleistet.

Nach dem Essen haben wir uns dann noch den KAIN-Gig angeschaut und müssen sagen, dass wir echt beeindruckt waren. Sehr geile Band, die man sich definitiv mal angucken sollte. Demnächst gibt es massig Gelegenheiten bei ihrer Tour mit den H-Blockx.

Den Hänger haben wir heute relativ schnell beladen, dann noch ein paar Biers getrunken um dann ins Hotel Dirk zu gehen. Zuvor haben wir noch eine Fotosession mit uns machen lassen. Nach dem Prinzip jeder mit jedem durfte jeder von uns einmal mit 4 verschiedenen Mädels abgelichtet werden. Danach tun einem die Augen ganz schön weh sag ich Euch.

Mittlerweile haben wir die Nacht gut überstanden, Egges ist auf der Couch eingeschlafen, Patrick auf dem Boden, Dirk in seinem Bett und der Andi in einem anderen Bett.

Jetzt befinden wir uns gerade auf dem Weg nach Kaiserslautern, wo wir heute abend spielen werden.

Danke an Bärbel Bruns und das nette Team von Merlin, Danke an KAIN – uns hat es Spass mit Euch gemacht – viel Erfolg auf der kommenden Tour, Danke an Joachim für den hohen Besuch, Danke an die Stuttgarter Mädels, die uns so schön in Wiesloch interviewt haben und uns die SchülerZeitung übergeben haben und mittlerweile zum dritten Mal gesehen haben und natürlich Danke an die Mädels von der Fotosession – unsere Augen waren nach der Nacht wieder in Ordnung.

Nach Stuttgart kommen wir gerne wieder!