9. Dezember 2007
11:00to20:00

Wer hat nicht schon den Coca-Cola Spot im TV gesehen, bei dem so schöne rote Trucks mit ganz viel Beleuchtung durchs Bild rollen und am Ende dann Onkel Santa noch „HoHoHo” in die Runde grölt? Wir fanden das schon als Kinder richtig toll und da dachten wir uns, dass das doch gar nicht so schlecht ist, dass wir mit unserem neuen Song „Feel The Same” von der Jury des Coke Xmas ausgewählt wurden beim Tour-Stop in Buchen im Odenwald zu spielen. Nach der langen Probe am Freitag und einem Bandausflug nach Frankfurt am Samstag, haben wir uns dann schon am Dritten Tag in Folge im Bandcamp in Rödersheim getroffen. Zunächst stand heute erst mal großes Wiegen an. Nein nicht uns – wer da ganz weit vorne liegt ist ja natürlich klar. Wir mussten mal unser ganzes Equipment wiegen um festzustellen, ob unser Hänger noch save ist. Glück gehabt – wir haben noch fast 100 Kilogramm Spielraum nach oben. Also können wir demnächst mal wieder richtig groß in neues Equipment investieren.

Nachdem uns Patrick dann ein schönes Mittagessen von Bofrost gezaubert hat – man sagt da sind noch richtig viele Fitamine drin – nicht so wie bei anderen Tiefkühlwarenlieferanten. Nach unserm gesunden Mittagsmahl, hat sich Patrick dann noch frisch gemacht und ab gings nach Buchen. Insgesamt lagen 133 Kilometer vor uns. Mit unserem Hänger eigentlich locker in 1,5 Stunden machbar. Blöd nur, dass die Autobahn nach Buchen schon ca. 70 Kilometer vorm Ziel zu Ende war und wir dann irgendwelche Landstraßen fahren mussten. Aber auch kein Problem für uns. Um 16.30 Uhr – knapp 2 Stunden zu früh – treffen wir am Wimpinaplatz in Buchen ein. Da stehen auch die aus der Werbung wohlbekannten Coca-Cola Weihnachtstrucks. In Echt sind die gar nicht sooo groß wie man denkt, aber trotzdem sehr nett anzusehen. Nach dem wir von unserer Coke-Betreuerin Dani dann eingeführt wurden, gings direkt weiter ins goldene M. Erstens hatten wir Hunger, 2. hatten wir uns ja bei Patrick schon gesund ernährt – was wiederum ein Essen bei McDonalds rechtfertigt und 3. haben wir einen Platz gesucht, an dem wir unsere Hände wieder aufwärmen konnten. Wo ist man da besser aufgehoben als ihr wisst schon wo.

Auf dem Weg haben wir dann auch die ersten Regentropfen geserhen und schon Angst gekriegt – aber völlig unbegründet. Warum sollte jemand, der sich bei so einer Kälte auf den Wimpernplatz nach Buchen bewegt von ein paar Regentropfen abschrecken lassen?

Als Vorband von uns war Santa Claus am Start – also jetzt nicht mit Musik machen. Sondern eher so Bildungstechnisch. In einer Fragerunde mit kleinen Kindern beantwortete der gute alte unter anderem Fragen nach seinem Alter und wie er es hinkriegt allen Kindern auf der Welt gleichzeitig am 24.12. Geschenke zu bringen. Die Antworten würden den hiesigen Rahmen sprengen. Ich fand ja verdächtig, dass der Weihnachtsmann gestern in Frnkfurt gaaaanz anders ausgesehen hat. Nach dem Weihnachtsmann gab es noch ein paar Weihnachtslieder und dann waren wir um 19.15 mit unserem Festtagsprogramm an der Reihe. Bei den ersten drei Songs dachten wir erst uns fallen die Finger ab. Aber nach einer Weile wurde es uns dann sogar bei Temperaturen unter 0 Grad auf der Coke Bühne warm. Mit dem Publikum aus Buchen hatten wir auch Glück und nach einer halben Stunde Programm wurden wir vom Coca-Cola-Moderationsteam und den Zuschauern zurück auf die Bühne beordert um eine Zugabe zu spielen. Ein schöner Jahresabschluss und wir freuen uns schon richtig auf 2008 – da wird sicher einiges passieren, das ist sicher.

Nach unserem Auftritt haben wir noch ordentlich Cds verkauft und den Hänger beladen. Buchen hat Spass gemacht. Jetzt sind wir gerade auf dem Weg zurück nach Rödersheim und erholen uns für die nächsten Hänger-Auslade-Runde. Ein großes Dankeschön an die Zuschauer aus Buchen und an das Coca-Cola-Weihnachtstruck-Team, das eine super Arbeit geleistet hat.