| 9. September 2005 | ||
| 20:00 | to | 23:00 |
Es ist Freitag und damit geht sie los die sagenhafte Vierkonzerteindreitagenreise!
Den Auftakt machen wir in Kirschweiler beim Burerock. Insider munkeln es der Ausdruck „Bure” in der Sprache der Eingeborenen „Brunnen” bedeutet.
Unser Hänger war wie immer schnell beladen und so konnten wir um 18:00 Ortzeit Rödersheim losfahren. Das wir wie immer ohne Routenplanung oder Ähnliches unterwegs waren versteht sich von selbst. Erstaunlicherweise haben wir es so bis ca. 30 km vor Kirschweiler geschafft ohne uns zu verfranzen. Aber da wir im Gegensatz zu anderen Bands die Telefonnummern der Veranstalter immer mit uns führen, brachte ein kurzes Telefonat Klärung. Man wie hätten wir auch darauf kommen sollen den „Römergrabweg” zu nehmen. Wir lassen uns von Schildern wie „Radweg” oder „Durchfahrt nur für forstwirtschaftliche Fahrzeuge” einfach zu schnell abschrecken. Also mit dem ganzen Gespann in den Römerbergweg eingebogen und 7 km später waren wir auch schon vor der Sporthalle zu Kirschweiler. Dort war schon mächtig was los. Lauter junge gutgelaunte Leute. Wir haben, ganz Profi, erst mal die Lokalität gecheckt und noch mehr Profi uns sofort um das Catering gekümmert. Nach dem ausladen kam auch schon die erste Ernüchterung an diesem Abend. Zunächst einmal wurde uns mitgeteilt, dass sich der ohnehin straff gestrickte Ablaufplan verschoben hat. Grund: Die Bands hielten sich weder an die abgemachten Startzeiten noch an die abgemachte Spielzeit. Da dieser Zeitverlust aber vielleicht noch reinzuholen wäre kam eine der Bands auf die Idee, auf ihr eigenes Schlagzeug zu bestehen. Die Folge war klar. Nach der zweiten Band wurde das ganze Schlagzeug entfernt und ein neues aufgestellt. Dann wurde dieses Schlagzeug abgemischt und die Band spielte. Anschließend das Ganze rückwärts: eigenes Schlagzeug weg, das von vorher wieder rauf und wieder abmischen. Zeitverlust: 1,5 Stunden.
Für uns hieß das Konzertbeginn um 01:00 statt 23:15. Aber was soll’s.
Unser Stunden Programm lief wie immer problemlos. Einzig Patricks Bassdrum hat sich des Öfteren entfernt. Ich sag’s ja immer: „Der tritt die einfach zu fest”.
Alles in allem war es mal wieder ein schöner Auftritt in einer Gegend in der wir noch nicht waren. Wir hoffen das es dort einigen gefallen hat und das wir mal wieder Gelegenheit bekommen dort zu spielen.
Unser dank gilt vor allem den Römern, die diesen Wunderbaren Römergrabweg zu verantworten haben, dann natürlich dem Organisationsteam — , dem Marc für den Sound und nicht zu letzt der Band — für die ausgedehnte Pause vor unserem Gig – wir haben die Möglichkeit Ruhe zu finden sehr genossen!
Morgen geht’s doppelt weiter. Wir freuen uns auf zahlreiche Speyrer Fans und hoffen, dass dieses Jahr der traditionelle Altstadtfestregen ausbleibt.
Tschö mit ö
Patrick, Steffen, Dirk und Andi


