22. September 2007
00:00to23:00

Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man nach knapp 2 Monaten das erste Mal wieder auf einer Bühne steht. Kannten wir eigentlich so auch nicht. Da macht man sich Gedanken über Dinge, die sonst völlig klar sind: Wie läuft das noch mal ab mit so einem Soundcheck? Müssen wir jetzt alle gleichzeitig unserem Wally sagen, was für Wünsche wir für unsere Monitorboxen haben oder jeder für sich? Aber ist dann doch eher so, wie Autofahren. Wenn man es einmal gelernt hat, dann verlernt man das nicht mehr und es geht alles automatisch (oder eben man kann es nicht und lernt es auch nie mehr). Wir hoffen mal, dass bei uns zumindest im oben genannten Beispiel das erstere zutrifft. Aber darüber lässt sich bekanntlich streiten.

Aber auch Gigbericht schreiben verlernt man. Normalerweise fängt man ja direkt am Anfang an. Aber ein Quereinstieg ist im heutigen Zeitalter ja auch normal. Da muss man Flexibel sein. Und am Ende steht ja eh schon wieder der Anfang. Ihr wisst was ich meine!

Also Patrick, Andi und Steffen treffen sich in Rödersheim zum Hänger beladen, während sich Dirk noch aus Berlin von der Popkomm mehr oder weniger fit mit dem Zug Richtung Mannheim fahren lässt (und dabei wahrscheinlich sämtliche Insassen des 6er Abteils mit einer großen Alkohol-Fahne belästigt). Um 18 Uhr trifft 4/5 Soma (inklusive Wally) in Wiesloch ein. Eine Stunde später kommt noch 1/5 an. Wie viel macht das dann? Genau: 1 mal Soma komplett.

Vom Gefühl vor dem ersten Auftritt nach 2 Monaten wurde bereits berichtet. Ansonsten war Animal Rock mal wieder sehr gediegen und nett wie man das kennt. Super Bands, noch dazu sympathische Bands (uns vielleicht mal ausgeschlossen) und gute Verpflegung. Was braucht man heutzutage noch mehr um glücklich zu sein? Unser Gig verlief auch beinahe problemlos (die ein oder andere Panne wie umfallende Becken, nicht funktionierende Megaphone oder InEar-Systeme können an dieser Stelle durchaus ausgespart werden).

Nach uns zeigten dann noch Still Drift und Tais was sie drauf haben und brachten dann das Publikum noch mal richtig zum abgehen.

Wir bedanken uns bei den treuen Seelen, die immer wieder bei unseren Gigs vorbeischauen. Bei Harry für die Fotos, bei Steffen und Volker für die super Organisation und das Verständnis im Hinblick auf die potentielle Berlin-Geschichte und natürlich allen Bands die an diesem Abend mitgewirkt haben. Nächste Woche geht es weiter in Mannheim bei der Veit Night.

Beste Grüße von den Soma-Jungs.