4. Februar 2008

29. März 2008
20:00

Nach fast 2 Jahren verschlägt es uns mal wieder nach Weinheim ins Café Central. Wenn damals nicht der Lino von Kain krank geworden wäre, wäre es nur ein Jahr gewesen… macht aber nichts. Da kann man auch ruhig mal eine zweijährige Pause machen in so einem Fall. Aber das ist eine andere Sache…

Also wir schreiben 2008, Play Live im Café Central. Überraschenderweise treffen wir uns um 10 Uhr morgens im Proberaum um eine kurze Probe zu absolvieren. Früh aufstehen ist ja absolut unser Ding. Alle top fit, super pünktlich, bis auf Patrick. Aber Timing ist ja auch als Drummer völlig überbewertet. Kann man ja durch handwerkliches Geschick wieder wett machen… denkt sich zumindest Patrick und haut dafür eine kleine aber tiefe Schramme in Dirks Bass. Muss der ab können.

Um 13.00 Uhr geht’s dann weiter nach Weinheim. Dort treffen wir erstmal das komplette Popbüro Team mit Liz, die David und Pierre. Kurze Zeit später sind auch schon alle Bands komplett vertreten es wird gesoundcheckt. Wir spielen vermutlich das erste Mal in unserer Bandkarriere außerhalb von Ludwigshafen mit einer Band aus Ludwigshafen, nämlich mit den Chucks. Außerdem sind noch 3 weitere sehr nette Bands am Start, Lazuright, Soundstairs und Ebony & Ivory aus Freiburg. Kurze Zeit später bekommen wir ein sehr leckeres Essen vorgesetzt. Wir fanden es alle sehr scharf… außer dem guten Wally. Aber der isst ja auch öfter Thailändisch.

Gantz tschön tscharf ging dann der Abend auch los, denn die Chucks fegten teilweise im 70er Jahre Outfit alla Iron Maiden mit langen lockigen Haaren und Strumpfhosen über die Bühne. Ein Augenschmaus sozusagen. Eine echte ludwigshafener Band eben!

Das Café Central füllt sich langsam aber stetig mit Publikum und lässt von Pogo über hüpfen bis hin zu mitklatschen und singen wirklich keine Wünsche offen. Auch die zwei anderen Bands vor uns werden gefeiert und wir freuen uns schon wahnsinnig auf unseren Auftritt.

Kurz nach 22 Uhr sind wir dann an der Reihe. Schön mit Intro, dunkler Bühne, und dann mit Vollgas zum ersten Song und durch den Rest unseres Sets, dass wir heute extra mit viel Liebe zusammengestellt haben, damit das Weinheimer Publikum auch voll auf seine Kosten kommt und ordentlich hüpfen, springen, klatschen und mitsingen kann. Das tut es auch recht eifrig! Sehr geil…so macht das Ganze echt mega mäßig Spaß! Schade nur das wir nur 30 Minuten haben um mit dem Publikum zu rocken. Wir hätten liebendgerne noch ein wenig weitergemacht. So ist halt nach Spin me wieder einmal Schluss und wir machen die Bühne frei für die letzte band des Abends.

Kurz danach dann die Siegerehrung bei der wir Platz zwei belegen.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend, den wir zusammen mit der Jury und den anderen Bands in einer gemütlichen kleinen Runde ausklingen lassen bevor wir den Heimweg antreten.

Beim einladen vom Hänger wirft Andi noch mal kurzerhand vor lauter Freude über den Abend sein Gitarrencase um (ohne Hilfe von Patrick). Aber Patrick ist der einzige der es gesehen hat. Dirk und Steffen hätten Geld dafür bezahlt um es sehen zu können. Das muss das Case ab können… Somit wären auch am Ende des Abends die Schäden an Gitarre und Bass wieder in einem ausgeglichenen Verhältnis.

Wir danke dem Play Live Team und allen Bands für den tollen Abend. Der größte Dank geht jedoch wieder einmal an das tolle Publikum! Wir hoffen euch bald wieder einmal zu sehen!

Bis zum nächsten Mal

27. Januar 2008

22. März 2008
20:00

Gestern wars mal wieder soweit. soma spielt live im Schwimmbad-Club. Nachdem wir uns um 16.30 bei Patrick versammelt und gemeinschaftlich den Bandboliden beladen hatten, ging es straight away nach ! Walldorf. Ja Walldorf, weil unser Trommler noch Stöckchen braucht. Von dort aus schaffen wir es aber die ausgemacht Uhrzeit (in Fachkreisen Venue-GetIn genannt) um lediglich 20 min zu überziehen. Nachdem wir unseren Haus- und Hoftechniker Heiko durchaus intim begrüßt haben geht’s auch schon ans Ausladen nebst Soundcheck. Der obligatorische Stopp im Obergeschoss des SMCs zum Burger essen absolvieren wir gleich im Anschluss. Zwei Cheesburger + Pommes lautet die einstimmige Bestellung die nur Patrick trotz akuter Tomatenaversion unterläuft in dem er Currywurst bestellt. Es dauert nicht lange bis konzentrierte Stille am Tisch Einzug erhält, die ab und an lediglich durch gekonnt platzierte Strombergzitate unterbrochen wird. Es liegt Battle-Duft in der Luft denn Dennis von Fall in Grace ist wohl ebenso Stromboseverrückt wie Heiko und Andi. Nach dem leckeren Essen, (Gott weis wie lecker es gewesen wäre wenn es warm serviert worden wäre), beeilen wir uns um den Auftritt von Garden of Eden nicht zu verpassen. Die Zeit vergeht wie im Flug, fall in Grace stehen auf der Bühne und schon ist es 20 min vor Showtime und wir ziehen uns zurück. 23.30 Uhr Showtime! Kurzer Umbau und Line-check und schon ertönt unser Intro. Eine Stunde später verlassen wir gut gelaunt aber auch erschöpft die Bühne.

Schön wars Heidelberg!

Wir bedanken uns bei Heiko für den geilen Sound und bei Bullit für die Energy-Drinks und freuen uns schon auf nächste Woche in Weinheim!

19. Januar 2008

8. März 2008
18:00

In Oftersheim hatten wir 2006 einen ziemlich genialen Auftritt – also jetzt nicht, dass wir uns loben wollen, aber das Publikum dort war wirklich großartig. Wir haben uns also richtig gefreut, dass wir 2008 wieder für Rock in Da Hall eingeladen wurden. Und nicht nur, dass wir als Band dort am Start waren – Patrick war auch noch zusätzlich als “Stage Manager” eingeteilt. Weil wie ihr wisst ist der Gute seines Zeichens ja Audio Ingenieur SAE und jobbt daher so durch die Gegend und wurde zufällig auch für Rock in Da Hall verpflichtet. Also musste Patrick um 9 Uhr vor Ort sein, während der Rest der Band erst um 16 Uhr am Start sein musste. Dafür ist Patrick auch sicherlich ein paar Euro reicher als wir aus der Veranstaltung rausgegangen. Aber wir mussten dafür nur eine Stunde auf der Bühne stehen und nicht 7 Stunden. Es ist also ein geben und nehmen, ein Abwiegen von Pros und Contras. Also wir drei waren froh, dass wir sonst nichts zu tun hatten.

Da wir beim letzten Konzert ohne Mischer am Start waren, haben wir uns umso mehr gefreut, dass heute gleich unsere beiden Mischer vorbeigeschaut haben. Flo fürs Monitoring und der gute Wally für den FoH. Läuft! Außer uns spielen u.a. noch die Base Born Bastard und nach uns die Hesslers. Bei denen spielen gleich zwei Leute mit, die beim Bundesvision Songcontest am Start waren. Der Sebi von Peilomat und Mr. Hessler himself, der bei Rapsoul an der Gitarre war. Nur mal so für alle Musikinteressierten als Hintergrundwissen.

Wir waren als Co-Headliner um 22 Uhr am Start. Wie wir es aus Oftersheim kennen super Bühne, super Organisation und super Equipment. Da hat sicherlich auch der Stagemanager ein Wörtchen mitgeredet. Wir haben super Sound auf der Bühne, das InEar läuft und vorne wird es sicherlich auch stimmen. Wir rocken eine gute Stunde und überlassen dann zufrieden den Hesslers die Bühne. Die rocken auch ordentlich, kann man sich durchaus mal zu Gemüte führen.

Wir beladen dann wieder zu 3. den Hänger weil der Herr Stage Manager nämlich noch die Stage abbauen muss ;) Ab geht’s in verschiedene Richtungen. Egges in die Suite, Dirk auf eine WG-Party und Andi muss den Hänger sicher nach Rödersheim bringen. Eine faire Rollenteilung. Und Patrick lassen wir in Oftersheim…

Oftersheim hat wieder viel Spaß gemacht. Danke ans Rock-In-Da Hall Team, an Wally und Flo, an Sandra Amberger und Dominik Ofenloch fürs Fotos machen und natürlich auch allen, die am ersten Tag mit unseren neuen Shirts gleich so ordentlich zugeschlagen haben, dass schon wieder ein zehntel der Bestellung leer ist. Oftersheim ist mal wie immer eine Reise wert gewesen. Wenn es im gewohnten Rhythmus weitergeht würde ich sagen bis 2010?

15. Januar 2008

12. März 2008
20:00to23:59

Ein Mittwoch, mitten im März. Ein Tag an dem man normalerweise allenfalls probt. Aber es geht mal wieder um die gute Sache, dann auch noch in unserem Lieblingsnachbarland Saarland und noch dazu in der großen allseitsbekannten KUFA – im Fachjargon auch Roxy genannt. Da dachten wir uns: Macht nichts, dass wir am nächsten Tag um 06 Uhr aufstehen müssen, trotzdem fahren wir ins Saarland. So. Gesagt getan. Patrick holt Andi ab, diesmal haben wir leider keinen Wally am Start, aber dafür unseren Mediendesigner Tom als Unterstützung für den Merch – obwohl der als Tontechniker sicherlich auch nicht schlecht gewesen wäre. Dann wird Dirk wieder mal am Hauptbahnhof eingesammelt und zu guter letzt noch Egges eingesammelt. Zu fünft geht’s ab nach Saarbrücken. Da wo der 1.FC zuhause ist und die Mädels noch „es” oder „et” genannt werden.

Punkt 19.00 Uhr treffen wir überpünktlich 30 Minuten nach Einlass in der KUFA ein. Fünfhundert Meter neben dem Pizza-Restaurant „SOMA” übrigens. Schade, dass wir da nicht essen konnten. Wir hätten sicherlich umsonst was bekomen, aber dann wären die netten Veranstalter in der KUFA sicherlich auch enttäuscht gewesen. Dort war nämlich der komplette Backstage Bereich mit Essen ausgestellt. Und das war auch gut – und wir noch vor dem Auftritt schön vollgefressen.

Die KUFA ist ein sehr netter großer Club, wo circa 1.000 Zuschauer reinpassen. Und für einen Tag unter der Woche fanden sich stolze 500-600 Zuschauer ein. Wir sind um 20.30 Uhr auf die Bühne. Der Sound war zwar leicht ohrenbetäubend, wir hatten heute auch leider kein InEar am Start, aber dafür war die Bühne umso toller und wir hatten viel Spaß beim Auftritt. Das Saarbrücker Publikum hat auch nett mitgemacht und so hat sich der Abend im großen und ganzen doch gelohnt.

Wir haben dann noch ein nettes Interview gehabt, bei dem Egges es geschafft hat bei 3 Versuchen 2 mal zu sagen, dass wir uns sehr freuen, dass wir heute hier im Roxy sein dürfen. Beim 3. Mal hat er es dann geschafft und den richtigen Location-Namen rausgebracht. Die Veranstaltung sollte nämlich ursprünglich im Roxy stattfinden und wurde dann in die größere KUFA verlegt. Wussten wir.

Nach dem Eintauschen sämtlicher Getränkebons gegen Red Bull (das übrigens im Saarland Pepp heißt), haben wir uns dann mit ca. 20 Dosen ans Beladen gemacht. Wir dachten eigentlich Pepp wäre das, was sich manch einer durch die Nase zieht, aber Pepp zum Trinken hat sicherlich eine ähnliche Wirkung, zumindest, wenn man 5 Dosen in kurzer Zeit konsumiert.

Jetzt ist es 23:30 und wir legen gerade die ersten Kilometer auf der Autobahn zurück. Die Ohren tun immer noch weh, aber das wird sicher wieder. Nach dem wir uns noch vom SOMA-Restaurant verabschiedet haben ist es auch jetzt echt Zeit heimzugehen. Ich hoffe wir packen es mit unserem kleinen Sprinter+Hänger bis 1 Uhr, damit ich noch 5 Stunden schlaf bekomme… (son Weichei ;) )

Beim nächsten Auftritt am 22. März freuen wir uns, wieder mal im Schwimmbad-Club und noch dazu bei einem Big-Noise Event zu spielen. Bis dahin hoffentlich.

los somanos

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