20. Februar 2008

23. Mai 2008
21:00to22:00

Strohhutfest, Frankenthal

Der heutige Tag hat sehr schön für uns begonnen. Aufgewacht, die Rheinpfalz aufgeschlagen und dann erstmal eine halbe Seite Bericht über uns gelesen. Und unser Foto war sooo groß, dass es unseren bisher größten Rheinpfalz-Bericht locker übertroffen hat. So muss es sein. Danke noch mal an Nancy an dieser Stelle für den wirklich sehr schönen Bericht. 15.30 ging es dann los Richtung Rödersheim. Zuvor haben wir noch Aufkleber für unser Rock-am-Ring-Streetteam (für das ihr Euch immer noch gerne melden könnt – also an alle Rock am Ring-Fahrer – schreibt uns eine kurze Email an contact@somarocks.com) in Auftrag gegeben. Läuft.

Nach dem wir unseren neu renovierten Proberaum quasi komplett in unseren Hänger geräumt hatten, ging es ab Richtung Frankenthal. Dort ist zurzeit Strohhutfest und wir wurden von Alex Link, der uns schon drei coole Auftritte besorgt hat eingeladen, dort einen Auftritt zu zelebrieren. Und da es ja kurz vor Rock am Ring ist, war das sozusagen gleichzeitig unsere Live-General-Probe.

Nach dem Soundcheck gab es erstmal ein sehr feines Catering und wie vertraglich vereinbart 8 Dosen Red Bull. Danach hatten circa 2/3 unserer Band Bauchweh. Da wir vier sind, ist es ganz schön schwer auszurechnen, wie viele Personen davon betroffen waren. Müssen wir selbst mal ausrechnen! aber Red-Bull Bauchweh geht ja auch wieder schnell weg. Auf jeden Fall ein großes Dankeschön für die feinen Speisen und Getränke, die wir bekommen haben.

Vor uns haben die Jungs von Fine R.I.P. ordentlich mit Pfläzer Rock für Stimmung gesagt. Für uns ging es dann um 21.30 los. Schön im Dunkeln mit viel Nebel und einer gut gefüllten Bahnhofstraße. Bahnhofstraße ist die, bei der man bei Monopoly gar nicht so schlecht Geld verdient – zwar nicht so viel wie auf der Schlossallee, aber schon so, dass man gut davon leben kann. Und wir haben direkt auf das Landgericht gucken können und schön Feedback von der Landgericht-Wand bekommen!

Das Publikum hat super mitgemacht und wir haben mal wieder viele bekannte Gesichter gesehen. Extra für Rock am Ring gab es heute unsere Live-Premiere von „Do You” – und das hat richtig Spaß gemacht. Rock am Ring kann also gerne kommen. Die Stunde Auftritt geht wie immer viel zu schnell rum und ehe man sich versieht steht muss man schon wieder abbauen. Das Leben meint es schon nicht immer gut mit einem. Aber zur Entschädigung gab es danach Havanna, Bier und alles was wir wollten zu trinken. Also kein Grund um lange trübselig zu sein. Nur Andi hatte nicht so viel Spaß mit einem Kaugummi, dass er in seiner Haarpracht gefunden hat. Aber ich verstehe das schon, wenn ich keinen Mülleimer sehen würde und gerade mein Kaugummi loswerden wollte, würde ich auch denken: „Bei der Mähne merkt das doch eh keiner!”. Aber der Andi hat es dann doch gefunden – und wenn einer ein Kaugummi im Haar tragen kann, dann der Andi. Zum Glück wird er das mit ein bisschen „Tschemie” wieder rauskriegen.

Schön wars in Frankenthal und jetzt fahren wir gerade wieder Richtung Proberaum. Morgen gibt’s noch mal ein spezielles Bandtraining und wir gehen alle zusammen in den Kletterpark in Speyer. Mutprobe, damit wir uns bei Rock am Ring nicht in die Hosen machen:) Danke für den schönen Konzertabend in Frankenthal an alle Besucher und die Tanzschule Fun & Swing!

4. Februar 2008

29. März 2008
20:00

Nach fast 2 Jahren verschlägt es uns mal wieder nach Weinheim ins Café Central. Wenn damals nicht der Lino von Kain krank geworden wäre, wäre es nur ein Jahr gewesen… macht aber nichts. Da kann man auch ruhig mal eine zweijährige Pause machen in so einem Fall. Aber das ist eine andere Sache…

Also wir schreiben 2008, Play Live im Café Central. Überraschenderweise treffen wir uns um 10 Uhr morgens im Proberaum um eine kurze Probe zu absolvieren. Früh aufstehen ist ja absolut unser Ding. Alle top fit, super pünktlich, bis auf Patrick. Aber Timing ist ja auch als Drummer völlig überbewertet. Kann man ja durch handwerkliches Geschick wieder wett machen… denkt sich zumindest Patrick und haut dafür eine kleine aber tiefe Schramme in Dirks Bass. Muss der ab können.

Um 13.00 Uhr geht’s dann weiter nach Weinheim. Dort treffen wir erstmal das komplette Popbüro Team mit Liz, die David und Pierre. Kurze Zeit später sind auch schon alle Bands komplett vertreten es wird gesoundcheckt. Wir spielen vermutlich das erste Mal in unserer Bandkarriere außerhalb von Ludwigshafen mit einer Band aus Ludwigshafen, nämlich mit den Chucks. Außerdem sind noch 3 weitere sehr nette Bands am Start, Lazuright, Soundstairs und Ebony & Ivory aus Freiburg. Kurze Zeit später bekommen wir ein sehr leckeres Essen vorgesetzt. Wir fanden es alle sehr scharf… außer dem guten Wally. Aber der isst ja auch öfter Thailändisch.

Gantz tschön tscharf ging dann der Abend auch los, denn die Chucks fegten teilweise im 70er Jahre Outfit alla Iron Maiden mit langen lockigen Haaren und Strumpfhosen über die Bühne. Ein Augenschmaus sozusagen. Eine echte ludwigshafener Band eben!

Das Café Central füllt sich langsam aber stetig mit Publikum und lässt von Pogo über hüpfen bis hin zu mitklatschen und singen wirklich keine Wünsche offen. Auch die zwei anderen Bands vor uns werden gefeiert und wir freuen uns schon wahnsinnig auf unseren Auftritt.

Kurz nach 22 Uhr sind wir dann an der Reihe. Schön mit Intro, dunkler Bühne, und dann mit Vollgas zum ersten Song und durch den Rest unseres Sets, dass wir heute extra mit viel Liebe zusammengestellt haben, damit das Weinheimer Publikum auch voll auf seine Kosten kommt und ordentlich hüpfen, springen, klatschen und mitsingen kann. Das tut es auch recht eifrig! Sehr geil…so macht das Ganze echt mega mäßig Spaß! Schade nur das wir nur 30 Minuten haben um mit dem Publikum zu rocken. Wir hätten liebendgerne noch ein wenig weitergemacht. So ist halt nach Spin me wieder einmal Schluss und wir machen die Bühne frei für die letzte band des Abends.

Kurz danach dann die Siegerehrung bei der wir Platz zwei belegen.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend, den wir zusammen mit der Jury und den anderen Bands in einer gemütlichen kleinen Runde ausklingen lassen bevor wir den Heimweg antreten.

Beim einladen vom Hänger wirft Andi noch mal kurzerhand vor lauter Freude über den Abend sein Gitarrencase um (ohne Hilfe von Patrick). Aber Patrick ist der einzige der es gesehen hat. Dirk und Steffen hätten Geld dafür bezahlt um es sehen zu können. Das muss das Case ab können… Somit wären auch am Ende des Abends die Schäden an Gitarre und Bass wieder in einem ausgeglichenen Verhältnis.

Wir danke dem Play Live Team und allen Bands für den tollen Abend. Der größte Dank geht jedoch wieder einmal an das tolle Publikum! Wir hoffen euch bald wieder einmal zu sehen!

Bis zum nächsten Mal

27. Januar 2008

29. Februar 2008
20:00

Umwege können von Vorteil sein. Zumindest wenn man spät abends nach Hause fahren muss, nur 30 Kilometer von der Venue des aktuellen Auftrittsortes entfernt und gar nicht weiß über was man eigentlich einen Gigbericht schreiben soll.

Teammeating in Rödersheim. Patrick und Andi laden die essentialia negotii in den Hänger. Die Zwei erreichen Steffens Ferienwohnung auf der Parkinsel Punkt 16.30 – alles wie geplant. Steffen ist überrascht, weil das Bandmobil eine neue Farbe hat. Aber er macht sich keine großen Gedanken darüber, weil er gerade keine Haare mehr auf dem Kopf hat. Und das ist gut so.

Nächster Stop: Mannheim Hauptbahnhof. Dirk trifft aus Frankfurt ein und komplettiert das Quartett. Gemeinsam merken dann alle, dass unser gutes altes Bandmobil durch ein neues noch besseres Mobil ersetzt wurde. Jetzt kann man mit Anhänger sogar 140 fahren wird gemunkelt. Bergauf geht es jetzt auch schon mit 100 und nicht mehr mit 60. Diese technischen Innovationen sind doch immer wieder von Vorteil für uns… Dafür spielt uns unser Navi mal wieder einen Streich und erkennt erst nach ca. 10 Minuten den Weg nach Hofheim. Gut dass wir uns so gut orientieren können. Blöd, dass wir - als das Chantal endlich den Weg nach Hofheim ermittelt hat - merken, dass wir nicht mal wissen, wo genau die Venue ist.

Also spielen wir Quiz-Taxi und kommen nach 3 Passantenjokern sicher am Bürgerhaus an. Dort sehen wir als erstes mal unseren Lieblingsfrontmann Steffen Maurer von Entweder Oder. Wir wissen (zumindest) aktuell gar nicht mehr wie oft wir schon mit den Jungs gespielt haben, aber bisher war es immer eine super Sache und heute hatten wir zumindest die Premiere mit den neu besetzten E/Os… Aber da ja neben Maurer I mittlerweile auch noch sein Bruder Björn dabei ist, konnte es ja eigentlich gar nicht schlechter werden wie gewohnt.

Netterweise wurden wir beim Backline ausladen sehr freundlich unterstützt und mussten eigentlich gar nichts selbst tragen. Da sich der Soundcheck verzögerte mussten wir erstmal eine Wanderung zur Catering Location machen. Die angekündigten „paar Meter” stellten sich schnell als ein sehr langer Fußmarsch bis ans hinterste Ende von Hofheim heraus. Kein Wunder dass wir dann alle mehrfach unsere Teller wieder neu mit Spaghetti bestücken mussten. Aber gut wars, und wieder eine neue Erfahrung: Wir haben wohl noch nie soweit von der Bühne weg Catering bekommen. Aber so ein Verdauungsspaziergang danach hat auch seine Vorteile. Danach ist man fitter als zuvor und noch dazu war die Location schon gut gefüllt, als wir nach wiederum langem Fußmarsch dort eintrafen.

Nach der Groove Generation waren unsere E/O Kumpels an der Reihe. Der kleine Maurer und Neu-Drummer Stefan passen sehr gut zur Turppe und auch das Publikum hat sichtlich seinen Spaß. Wir sind zwar etwas enttäuscht, dass Master Maurer seinen angekündigten Stage-Dive nicht durchführt, aber weil er es ist verzeihen wir ihm das natürlich noch mal.

Im Anschluss sind wir an der Reihe. Alles schön und laut auf der Bühne – beinahe zu laut, aber zum Glück hören wir ja schon alle nicht mehr so gut. Egges fängt die ersten beiden Lieder Home und Make Me Feel mit gleichem Text an. Der Text von Home passt aber auch einfach zu jedem Lied. Der Gig macht Spaß, alles verläuft glatt – bis auf kleine Zusammenstöße keine größeren Zwischenfälle. Am Ende werden wir auch netterweise für eine kleine Zugabe zurück auf die Bühne beordert und danach wird mit den E/O Jungs gefeiert.
Wir hatten wirklich alle einen schönen Abend. Aber wenn wir diesen Revue passieren lassen, müssen wir doch eindeutig sagen, dass wir alle absolut neidisch auf Patrick sind. Der hat nämlich kurz auf einem Tisch neben unserem Merchstand die Augen geschlossen und wurde von Master Maurer mit seinen wundersüßen Lippen zärtlich aus seinem Dornröschenschlaf wach geküsst. Seither ist unser guter Patrick auch sichtlich aufgewühlt und nicht mehr so ganz bei der Sache. Womit auch zu erklären ist, dass wir trotz diesem langen Gigbericht immer noch nicht zuhause angekommen sind. Master M. muss Patrick mit seiner Aktion ganz schön den Kopf verdreht haben. Munkelt man zumindest in Fachkreisen.

Nach Lamera, die als letzte spielten, musste leider recht bald die Location geräumt werden. Wir haben noch ein bisschen mit den E/O Jungs die Vereinigung von Patrick und Entweder/Oder-Steffen gefeiert. Wenn das mal nicht das Traumpaar des Jahres 2008 wird, dann weiß ich auch nicht.

Langsam nähern wir uns dem Ende unserer langen Reise. Es war mal wieder schön, danke an Hofheim und das zahlreich erschienene Publikum. Wir kommen natürlich gerne wieder und freuen uns schon auf den nächsten Gig mit Entweder/Oder.

Außerdem sollte noch vermerkt werden, dass wir heute unseren ersten Auftritt an einem 29.02. hatten und dies frühestens 2012 wieder geschehen wird.