12. September 2007

5. Oktober 2007
20:00

Beinahe ein halbes Jahr nachdem unsere Support-Show mit KAIN im Café Central angesetzt war hat es dann doch endlich mal mit uns zwei beiden geklappt. Da der Gig im Central wohl nie nachgeholt wird und Dirk derzeit unter der Woche häufig in Stuttgart verweilt, dachten wir uns doch, dass wir uns einfach mal als Support auf der KAIN-Club-Tour im Merlin ins Spiel bringen könnten. Und das ganze hat auch noch geklappt – also alles wie wir uns das vorgestellt haben.Â

Da die Strecke Mannheim-Stuttgart trotz eigentlich nur 130 Kilometern gerne mal länger dauert, fahren Patrick, Andi und Steffen also um 16 Uhr in Ludwigshafen los. Gut kalkuliert, weil die Jungs 3 Stunden später um Punkt 19 Uhr direkt vorm Merlin auf einen nervöses Merlin-Team und Bandmitglied Nr. 4 treffen. Aber natürlich alles genau in Time – wie geplant. Timing ist eben zumindest außerhalb der Bühne unsere ganz große Stärke. KAIN beenden gerade ihren Soundcheck und überlassen uns die Bühne.

Da wir heute ohne Wally und Flo unterwegs sind, freuen wir uns, dass wir einen kompetenten Techniker vom Merlin zur Seite gestellt kriegen. Soundcheck geht also recht schnell und wir ziehen uns zufrieden in den Backstage Bereich über dem Live-Floor zurück. Nachdem wir zunächst unsere eigene taktische Ausrichtung für den Abend am Flipchart diskutieren, werden wir von Lino aka Kurt Krömer über die streng vertrauliche KAIN-Taktik in Sachen Publikumsbekämpfung aufgeklärt. Nach einem Frontalangriff des Sängers stoßen Bass und Gitarre über die Flanken ins Geschehen, einer von unten, der andere von oben. Um den Rest kümmert sich dann der Drummer. Klingt auf alle Fälle vielversprechend.

Um 21 Uhr heißt es dann für uns Stage-Time. Andi, Patrick und Dirk wählen den Hintereingang zur Bühne, während Steffen eher so als der offene Typ von vorne zusteigt. Wir spielen ein kurzes 30 minutiges Set und dem Publikum scheint es gefallen zu haben. Auf alle Fälle war im Anschluss ganz schön was los bei uns am Merch-Stand und wir haben CD’s verkauft und wenn wir nicht nur noch Shirts in Größe L hätten, hätten wir auch massig Shirts verkaufen können. Aber „irgendwann, irgendwann, irgendwann – ham wir wieder Shirts”.

Nach dem Merchverkauf und 3 persönlichen Aufforderungen vom Küchenchef, schaffen wir es endlich uns im Restaurant niederzulassen, wo unser Essen schon lauwarm auf uns wartet. Der gute Mann aus der Küche hatte auch schon fast Tränen in den Augen, weil wir das gute Essen so lange warten ließen. Und ich muss sagen: Mit Recht. Obwohl es nur noch halb warm war, war es wohl das beste und nobelste Essen, dass wir in unserer Bandkarriere vorgestellt bekommen kriegten. Wir hatten übrigens noch nette Gesellschaft beim Essen: Joachim – ehemals Sänger von Te-Deum und Dirks Saufkumpane in Stuttgart – hat sich die Einladung natürlich nicht nehmen lassen und uns Gesellschaft geleistet.

Nach dem Essen haben wir uns dann noch den KAIN-Gig angeschaut und müssen sagen, dass wir echt beeindruckt waren. Sehr geile Band, die man sich definitiv mal angucken sollte. Demnächst gibt es massig Gelegenheiten bei ihrer Tour mit den H-Blockx.

Den Hänger haben wir heute relativ schnell beladen, dann noch ein paar Biers getrunken um dann ins Hotel Dirk zu gehen. Zuvor haben wir noch eine Fotosession mit uns machen lassen. Nach dem Prinzip jeder mit jedem durfte jeder von uns einmal mit 4 verschiedenen Mädels abgelichtet werden. Danach tun einem die Augen ganz schön weh sag ich Euch.

Mittlerweile haben wir die Nacht gut überstanden, Egges ist auf der Couch eingeschlafen, Patrick auf dem Boden, Dirk in seinem Bett und der Andi in einem anderen Bett.

Jetzt befinden wir uns gerade auf dem Weg nach Kaiserslautern, wo wir heute abend spielen werden.

Danke an Bärbel Bruns und das nette Team von Merlin, Danke an KAIN – uns hat es Spass mit Euch gemacht – viel Erfolg auf der kommenden Tour, Danke an Joachim für den hohen Besuch, Danke an die Stuttgarter Mädels, die uns so schön in Wiesloch interviewt haben und uns die SchülerZeitung übergeben haben und mittlerweile zum dritten Mal gesehen haben und natürlich Danke an die Mädels von der Fotosession – unsere Augen waren nach der Nacht wieder in Ordnung.

Nach Stuttgart kommen wir gerne wieder!

10. September 2007

14. Oktober 2007
12:00

Japp wir wissen es hat diesmal etwas länger gedauert mit dem bericht… allerdings haben wir eine gute Ausrede parat: Wir mussten schließlich den zweiten Platz in Friedrichshafen noch ausgiebig feiern! Sowas darf nicht zu kurz kommen ;)

Aber fangen wir erstmal wie gewohnt von Vorne an, denn diesmal war der Ablauf des tages etwas ungewöhnlicher als sonst. Man könnte sogar fast schon von musikerunfreundlichen Zeiten sprechen! Denn los ging es diesmal um 4 Uhr…MORGENS. Wer uns schon mal um diese Uhrzeit wach erlebt hat, hat uns wahrscheinlich beim Feiern erwischt, auf dem Heimweg vom Pub oder von sonstigen Lokalitäten, aber bestimmt nicht beim Aufstehen.

Naja hilft ja alles nichts. Also raus aus dem bett und ab ins eiskalte bandmobil, dass irgendwie auch gar nicht sooo schnell warm wird wie Adni, Patrick und Dirk das gerne hätten. Steffen muss heute fahren…der braucht es ja nicht warm…kann eh nicht schlafen ;)

Also losgebrettert mit 100 Sachen über die Autobahn nach Friedrichshafen. Zwei bis drei kleine „Pipi-Pausen” eingelegt und schon waren wir am Wahlzielort für diesen Sonntag. Der Bodensee weckt in Steffen so spät im Herbst noch Frühlingsgefühle und er bekommt mal wieder Lust zu wandern, spazieren, schwimmen und was weiß der Geier noch… zum Glück haben wir keine Zeit mehr für eine Pause, obwohl sich die Fotos mit Steffen im Eiskalten Bodensee mit Sicherheit gelohnt hätten!

Auf der Messe angekommen sind wir überrascht von der schönen großen Bühne und dem netten Empfang durch den Veranstalter. Fast alle Bands sind schon da und das ein oder andere Gesicht kennt man schon von früheren Backstagepartys. Wir machen uns gleich nach dem Ausladen der Instrumente auf und davon um den restlichen teil der Messe zu erkunden. Sowas ist ja für Musiker immer hochinteressant. Alles voller Instrumente, Elektronik, blinkenden Lichtern und hübschen weiblichen Repräsentantinnen, die das ganze Equipment erst so richtig zum Glänzen bringen und den wahren Wert erst deutlich machen. Sichtlich angetan und mit aufgeheiterter Stimmung begeben wir uns zurück zur Powerstage und bereiten uns auf unseren Auftritt vor. Schließlich gilt es heute eine Fachjury von uns zu überzeugen, also konzentrieren wir uns noch mal gemeinsam auf die wichtigsten Stellen und legen noch letzte Details fest. Nach den ersten beiden Bands heißt es dann auch schon „RAUF AUF DIE BÜHNE UND ROCKEN WIE SAU!” …und wer uns schon mal live gesehen hat sollte wissen, dass wir uns so was nicht zweimal sagen lassen!!! Nach 30 Minuten gehen wir mit einem guten Gefühl von der Bühne und schauen uns die zwei letzten Bands noch an, bevor wir uns auf den Weg machen, um noch schnell etwas zu Essen. Die Jury fällt ihre Entscheidung in ca. 30 Minuten hieß es…sollte also locker reichen um sich noch was zwischen die Kiemen zu schieben. Hat es auch. Pünktlich zur Urteilsverkündung sind wir wieder am Start und freuen uns, als wir unserem Namen bei der Nominierung zum 2. Platz hören. Mit einem breiten Grinsen kommen wir nach einem hübschen Gruppenfoto wieder von der Bühne. Unten wartet schon unsere Kontaktperson von GEWA. Da bekommen wir erstmal erklärt was auf uns zukommt und dürfen uns über eine richtig coole Zusammenarbeit freuen. Wir freuen uns echt auf den Support und sind gespannt, was wir euch in der nächsten Zeit an interessanten Sachen berichten können.

Nach dem Konzert verabschieden wir uns noch von den anderen Bands und fahren zu einer sehr ungewohnten Zeit nach Hause. ES IST JA NOCH HELL DRAUßEN…das geht ja normalerweise gar nicht bei nem Rockkonzert, aber gut…machen wir heute mal eine Ausnahme. Dann sieht Steffen wenigstens noch mal den wunderhübschen Bodensee bei Tageslicht und darf sich an seinem Anblick erfreuen.

Spät am Abend kommen wir dann wieder heil und ganz am soma headquarter in Rödersheim an, stellen den Hänger ab und fangen an zu feiern… hat sich ja echt gelohnt unser Ausflug nach Friedrichshafen zur Messe…könnte immer so laufen!

Wir verabschieden uns jetzt erstmal in eine kleine kreative Live Pause in der wir an neuen Songs arbeiten werden. Aber wir melden uns bald wieder, denn wir wollen ROCKEN!

Wir bedanken uns bei Insa fürs Veranstalten; bei den anderen Bands, bei der Jury; bei GEWA für den Support; beim Bodensee weil er so hübsch ist; bei Chantal(unserem Navi), die uns heute wieder ohne mit der Wimper zu zucken nach Friedrichshafen gelotst hat und bei allen die dabei waren!

Wir hoffen wir sehen euch demnächst wieder!

soma

3. August 2007

6. Oktober 2007
20:00

Über den Zwischenstopp McDonalds ging es von Stuttgart direkt weiter nach Kaiserslautern. Heute hatten wir unsere Chantal an Patricks Papa verliehen und gegen Zämenta eingetauscht. Die kennt sich zwar im Ausland nicht so gut aus wie Chantal, aber wir sind ja heute vom Schwabenland zurück nach Rheinland-Pfalz gefahren. Glück gehabt. Um 16 Uhr sollten wir in Kaiserslautern sein und haben es auch fast geschafft. War halt schon nicht ganz fair, dass die Venue mitten in einer Fußgängerzone platziert war. Aber durch taktisches Umkreisen haben wir es dann doch geschafft und unser Ziel gefunden!

Als erstes haben wir – wie immer beim vis à vis – Dieter von Rainbow begrüßt. Nach 4 Jahren kennt man sich halt schon irgendwie! Dann gab es die obligatorische Auslosung der Running Order der Bands. Wir fragen uns ja immer, warum man darauf nicht einfach verzichtet und uns einfach anfangen lässt. Aber über das Losverfahren schaffen wir es dann doch auch so immer auf Startplatz 1. Das ist ungefähr so wie wenn man sich über den UI-Cup für den UEFA-Cup qualifiziert. Macht halt auch immer Spaß so eine Auslosung!

Nach dem Essen ging es ganz traditionsgemäß weiter mit der Kennenlernrunde. Alle Bands wie immer topmotiviert und voller Engagement bei der Sache. Nach dieser Hürde durften wir endlich Essen. Diesmal gab es sogar weiße Sauce als Variante zur Tomatensauce. Haben wir natürlich gerne wahrgenommen diese Option.

Punkt 20 Uhr sollte es dann losgehen für uns, aber Pünktlichkeit ist ja heute auch nicht mehr so wie früher. Wir mussten also noch sage und schreibe 15 Minuten warten, bis wir endlich auf die Bühne durften. Ich finde das ja ziemlich LINK uns gegenüber. Als Beispiel für das was wir als LINK verstehen hier ein kleiner Hyperlink. Christian Wörns weiß einfach was Sache ist. Wenn man überragend spielt, dass ist es doch LINK von Jürgen Klinsmann, ihn nicht mit zur WM zu nehmen. Auch wenn er dann im Nachhinein doch recht damit hatte…

Schön fanden wir, dass heute mal wieder einige alte Bekannte von weit weg vorbeigeschaut haben. Zum Beispiel Leute, die wir aus Riegelsberg im Saarland kennen und ein paar Neustädter. Unser Gig verlief zu unserer vollsten Zufriedenheit. Das Licht war zwar etwas mau, dafür hat es aber bei den anderen Bands gestimmt. Nach 30 Minuten sind wir verschwitzt aber zufrieden von der Bühne gegangen und zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen. Die Bierbons waren zwar knapp bemessen, aber zum Glück hat sich Egges mit dem Barpersonal angefreundet, so dass wir quasi über Vetternwirtschaft auch am Ende noch zu unseren Freigetränken gekommen sind.

Wir haben dann noch schön Geburtstag gefeiert mit Phillippe von unserer Französischen-Partner-Band. Das war auch ganz groß â€“ und die Flasche war natürlich gesponsert – und nicht aus unserer Bandkasse – die ist nämlich zur Zeit ganz schön leer, aber das ist eine andere Sache! Auf alle Fälle Ende gut alles gut. Alles wie immer und doch alles anders – oder so ähnlich war das Motto.

Am Ende haben wir uns nach gut mit Locke unterhalten. Ich sag nur „Ich hann uff da Gruub geschafft”. Locke ist schon ein feiner Typ – Locke war früher Buchhalter in unserer Gang. Aber das ist eine andere Sache.

Jetzt geht’s nach hause und es wird gerade ganz schön laut gesungen im Auto. Da bringt es auch nichts, wenn man bei den Konzerten Ohrenschutz trägt.

Nächste Woche spielen wir Sonntag Vormittag – das gab es wohl auch bisher eher selten!

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