7. Juni 2007

22. September 2007
00:00to23:00

Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man nach knapp 2 Monaten das erste Mal wieder auf einer Bühne steht. Kannten wir eigentlich so auch nicht. Da macht man sich Gedanken über Dinge, die sonst völlig klar sind: Wie läuft das noch mal ab mit so einem Soundcheck? Müssen wir jetzt alle gleichzeitig unserem Wally sagen, was für Wünsche wir für unsere Monitorboxen haben oder jeder für sich? Aber ist dann doch eher so, wie Autofahren. Wenn man es einmal gelernt hat, dann verlernt man das nicht mehr und es geht alles automatisch (oder eben man kann es nicht und lernt es auch nie mehr). Wir hoffen mal, dass bei uns zumindest im oben genannten Beispiel das erstere zutrifft. Aber darüber lässt sich bekanntlich streiten.

Aber auch Gigbericht schreiben verlernt man. Normalerweise fängt man ja direkt am Anfang an. Aber ein Quereinstieg ist im heutigen Zeitalter ja auch normal. Da muss man Flexibel sein. Und am Ende steht ja eh schon wieder der Anfang. Ihr wisst was ich meine!

Also Patrick, Andi und Steffen treffen sich in Rödersheim zum Hänger beladen, während sich Dirk noch aus Berlin von der Popkomm mehr oder weniger fit mit dem Zug Richtung Mannheim fahren lässt (und dabei wahrscheinlich sämtliche Insassen des 6er Abteils mit einer großen Alkohol-Fahne belästigt). Um 18 Uhr trifft 4/5 Soma (inklusive Wally) in Wiesloch ein. Eine Stunde später kommt noch 1/5 an. Wie viel macht das dann? Genau: 1 mal Soma komplett.

Vom Gefühl vor dem ersten Auftritt nach 2 Monaten wurde bereits berichtet. Ansonsten war Animal Rock mal wieder sehr gediegen und nett wie man das kennt. Super Bands, noch dazu sympathische Bands (uns vielleicht mal ausgeschlossen) und gute Verpflegung. Was braucht man heutzutage noch mehr um glücklich zu sein? Unser Gig verlief auch beinahe problemlos (die ein oder andere Panne wie umfallende Becken, nicht funktionierende Megaphone oder InEar-Systeme können an dieser Stelle durchaus ausgespart werden).

Nach uns zeigten dann noch Still Drift und Tais was sie drauf haben und brachten dann das Publikum noch mal richtig zum abgehen.

Wir bedanken uns bei den treuen Seelen, die immer wieder bei unseren Gigs vorbeischauen. Bei Harry für die Fotos, bei Steffen und Volker für die super Organisation und das Verständnis im Hinblick auf die potentielle Berlin-Geschichte und natürlich allen Bands die an diesem Abend mitgewirkt haben. Nächste Woche geht es weiter in Mannheim bei der Veit Night.

Beste Grüße von den Soma-Jungs.

24. Juni 2007
19:00to20:00

Alle Jahre wieder!lalala! Ja, es war wieder soweit! Ludwigshafen feiert Stadtfest, und auch in diesem Jahr konnten wir nicht widerstehen dort aufzulaufen!
Die Hosen gestrichen voll, da es die ganze Woche schon fleißig am Regnen war wachen wir morgens auf und es regnet nicht!sowas! Also so ganz können wirs uns mit Fortuna dann doch noch nicht verschissen haben!;)
Also ”Frühstück”, Hänger laden un ab nach LU-City. Mittlerweile scheint sogar die Sonne, aber wehe wenn de Egges kurze Hosen anhätt, dann gäbs bestimmt gleich wieder Regen!
Im Bürgerhof angekommen wird erstmal die Bühne bewundert die in diesem Jahr in schickem Schwarz abgehängt ist. ”Bläckâ€? is halt doch beautiful!
Sofort werden wir von Gloria, der Veranstalterin, herzlichst in Empfang genommen mit den Worten: ”Ihr müsst LoveLinus sein!â€?
Diesen kleinen faux-pas hat sie dann nach Berichtigung gleich wieder mit einer Runde Coke, oder Coca-Cola (NICHT Cola!!!) wieder gut gemacht. Ausserdem muss man vorab schon sagen dass sie sich den ganzen Abend echt riesig um uns gekümmert hat!
So langsam beginnt sich der Bürgerhof nach und nach zu füllen und passt sich somit dem ein oder anderen Besucher an! Kinder, Alkohol ist schlecht, Alkohol ist böse UND Alkohol führt den Menschen schweren Schaden zu!!
Wie so oft darf man schon das ein oder andere bekannte Gesicht begrüßen und so manches ”Somaâ€?-Shirt ist zu erkennen.
Dann die letzten Klänge von LoveLinus und auf geht’s ! Kram auf die Bühne, verkabeln usw., Line-check und fertig! Ready for take-off! Das Intro erklingt!Abfahrt!
Auf mehrfachen Wunsch haben wir diesmal auch wieder ein Paar Akkustik-Songs mehr im Set und spätestens bei ”Word-upâ€? blieb kein Kopf mehr ruhig!
80 Minuten später und es bleibt nur noch zu sagen dass dieses Jahr wie auch in den vergangenen Jahren riesen Spaß gemacht hat. Super Organisation(Top Zeitplan), super Technik und wider Erwarten echt gutes Wetter!
Ludwigshafen ihr habt gerockt!

Vielen Dank an Regioactive fürs Buchen, Gloria für einfach alles, Sandra für die Bilder un ein riesen Dank an unsre ”Sound-Crewâ€? Wally und Flo, die wiedermal nen riesen Job gemacht haben!

29. März 2007

30. Juni 2007
17:45to18:15

Kein Regen. Schon mal eine gute Voraussetzung für ein Festival. Und wenn dann noch 4Lyn Headliner ist, steht man auch gerne schon mal früh auf um so ein Festival zu besuchen. Hofften wir zumindest als wir um 13.30 die gute alte Heimat Richtung Montabaur bei Koblenz verlassen haben. Ich glaube die 135 Kilometer nach Koblenz sind viel länger, als wenn man 135 Kilometer wo anders hinfährt. Auf alle Fälle dauert die Reise komischerweise immer mindestens 2 ½ Stunden, bis wir in Montabaur, Wirges, Hachenburg, Lahnstein, Bad Ems oder wie die ganzen Orte da so heißen ankommen. Aber das könnte natürlich auch daran liegen, dass unser Auto immer langsamer wird, der Hänger immer schwerer und auf der Strecke auch noch ganz viele steile Steigungen sind. Die Kombi machts eben!Aber was soll das Gerede! auch die unendlich lange Strecke nach Montabaur zum Mach1-Festival geht irgendwann vorbei. Punk 16 Uhr kommen wir dann am alten Flugplatz an. Das Festivalgelände erweckt den Eindruck, als hätte es am Vorabend eine Schlammschlacht gegeben! was dann auch Augenzeugen vom Vortag berichten. Ist immer wieder eine schöne Sache, wenn man Paddy von Project 54 trifft. Den Jungen muss man einfach mögen. Sogar wenn man menschlich so ganz weit unten ist wie wir. Paddy ist schon jemand zum lieb haben.
Das Festivalgelände macht auch ganz viel her. Wir freuen uns, dass wir auf der Center Stage eingeteilt sind und dass um 17:45 zu unserer Stage Time sogar die Sonne kurz vorbeischaut. Wally wurde heute zum Monitor umfunktioniert, weil der FOH so weit weg war und wir einfach immer der Meinung sind, dass Team sollte eng beieinander sein. Am Ende vereinsamt der Gute noch irgendwo mitten auf dem Festival. Da heute mal wieder nur ein kurzes 30 Minuten Set anstand, war auch irgendwie alles kurz und schmerzlos. 6 Songs, da kommt man sich schon irgendwie vor, wie wenn man die Bühne verlässt, bevor man sie eigentlich betreten hat. Auf alle Fälle hat es durchaus Spass bereitet auf der Mach1-Bühne zu zocken. Es ist auch irgendwie komisch, wenn man die Bühne verlässt und es dann noch hell ist. Also ich meine nicht nur 1-2 Stunden, sondern sogar noch 4 Stunden. Man fühlt sich schon eher so nach 24 Uhr, wenn man ein Konzert hinter sich hat. Das bringt den ganzen Körperkreislauf völlig durcheinander. Aber mit Bier kriegt man das dann schon alles wieder auf die Reihe!
Nach unserem Gig haben wir dann neben 4Lyn eingeladen. Da haben wir sie wenigstens einmal in Action gesehen an diesem Abend. Aber ich bin ja froh, dass ich 4Lyn schon mal live gesehen habe, weil das sollte man schon auf alle Fälle mal gesehen haben. Dann gab es sogar noch ein paar Überraschungsgäste beim Mach1-Festival. Kuddel von den Toten Hosen hat vorbeigeschaut. Da wir nicht eine Diversion-Aktion machen wollten, ihm eine CD-schenken und dann schreiben „Kuddel hört Soma”, haben wir es einfach auf einem Foto mit ihm belassen. Und sein Sohn ist übrigens auch ein Punk. Da wäre sogar Sid Vicious neidisch gewesen wenn er das gesehen hätte! Nach kurzen Smalltalks mit den Jungs von Highfly und Bigtalk mit Paddy mussten wir dann leider recht früh nach Hause aufbrechen. Aber schön wars trotzdem in Montabaur.

Wir danken dem ganzen Orga-Team um Dominik Weyand, dem Paddy (denk dran, das nächste Mal anrufen, wenn Du im Jungbusch bist) und hoffen dass das Wetter noch gehalten hat! Auf dem Heimweg haben wir dann gemerkt, dass bei Burger King auch nur mit ganz lauwarmen Wasser gewaschen wird. Wie sonst könnte man erklären, dass man gefragt wird, ob man einen Cheesburger auch mit Käse haben will?

Nächste Woche geht’s „ab in den Süden” – ach ne eher Osten, aber wir sind schon sehr gespannt, was unsere längste Reise der Bandgeschichte so bringen wird!.

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