29. März 2007

30. Juni 2007
17:45to18:15

Kein Regen. Schon mal eine gute Voraussetzung für ein Festival. Und wenn dann noch 4Lyn Headliner ist, steht man auch gerne schon mal früh auf um so ein Festival zu besuchen. Hofften wir zumindest als wir um 13.30 die gute alte Heimat Richtung Montabaur bei Koblenz verlassen haben. Ich glaube die 135 Kilometer nach Koblenz sind viel länger, als wenn man 135 Kilometer wo anders hinfährt. Auf alle Fälle dauert die Reise komischerweise immer mindestens 2 ½ Stunden, bis wir in Montabaur, Wirges, Hachenburg, Lahnstein, Bad Ems oder wie die ganzen Orte da so heißen ankommen. Aber das könnte natürlich auch daran liegen, dass unser Auto immer langsamer wird, der Hänger immer schwerer und auf der Strecke auch noch ganz viele steile Steigungen sind. Die Kombi machts eben!Aber was soll das Gerede! auch die unendlich lange Strecke nach Montabaur zum Mach1-Festival geht irgendwann vorbei. Punk 16 Uhr kommen wir dann am alten Flugplatz an. Das Festivalgelände erweckt den Eindruck, als hätte es am Vorabend eine Schlammschlacht gegeben! was dann auch Augenzeugen vom Vortag berichten. Ist immer wieder eine schöne Sache, wenn man Paddy von Project 54 trifft. Den Jungen muss man einfach mögen. Sogar wenn man menschlich so ganz weit unten ist wie wir. Paddy ist schon jemand zum lieb haben.
Das Festivalgelände macht auch ganz viel her. Wir freuen uns, dass wir auf der Center Stage eingeteilt sind und dass um 17:45 zu unserer Stage Time sogar die Sonne kurz vorbeischaut. Wally wurde heute zum Monitor umfunktioniert, weil der FOH so weit weg war und wir einfach immer der Meinung sind, dass Team sollte eng beieinander sein. Am Ende vereinsamt der Gute noch irgendwo mitten auf dem Festival. Da heute mal wieder nur ein kurzes 30 Minuten Set anstand, war auch irgendwie alles kurz und schmerzlos. 6 Songs, da kommt man sich schon irgendwie vor, wie wenn man die Bühne verlässt, bevor man sie eigentlich betreten hat. Auf alle Fälle hat es durchaus Spass bereitet auf der Mach1-Bühne zu zocken. Es ist auch irgendwie komisch, wenn man die Bühne verlässt und es dann noch hell ist. Also ich meine nicht nur 1-2 Stunden, sondern sogar noch 4 Stunden. Man fühlt sich schon eher so nach 24 Uhr, wenn man ein Konzert hinter sich hat. Das bringt den ganzen Körperkreislauf völlig durcheinander. Aber mit Bier kriegt man das dann schon alles wieder auf die Reihe!
Nach unserem Gig haben wir dann neben 4Lyn eingeladen. Da haben wir sie wenigstens einmal in Action gesehen an diesem Abend. Aber ich bin ja froh, dass ich 4Lyn schon mal live gesehen habe, weil das sollte man schon auf alle Fälle mal gesehen haben. Dann gab es sogar noch ein paar Überraschungsgäste beim Mach1-Festival. Kuddel von den Toten Hosen hat vorbeigeschaut. Da wir nicht eine Diversion-Aktion machen wollten, ihm eine CD-schenken und dann schreiben „Kuddel hört Soma”, haben wir es einfach auf einem Foto mit ihm belassen. Und sein Sohn ist übrigens auch ein Punk. Da wäre sogar Sid Vicious neidisch gewesen wenn er das gesehen hätte! Nach kurzen Smalltalks mit den Jungs von Highfly und Bigtalk mit Paddy mussten wir dann leider recht früh nach Hause aufbrechen. Aber schön wars trotzdem in Montabaur.

Wir danken dem ganzen Orga-Team um Dominik Weyand, dem Paddy (denk dran, das nächste Mal anrufen, wenn Du im Jungbusch bist) und hoffen dass das Wetter noch gehalten hat! Auf dem Heimweg haben wir dann gemerkt, dass bei Burger King auch nur mit ganz lauwarmen Wasser gewaschen wird. Wie sonst könnte man erklären, dass man gefragt wird, ob man einen Cheesburger auch mit Käse haben will?

Nächste Woche geht’s „ab in den Süden” – ach ne eher Osten, aber wir sind schon sehr gespannt, was unsere längste Reise der Bandgeschichte so bringen wird!.

31. März 2007
19:15to20:15

Ein kleiner Bericht über unseren Auftritt bei der Musikmesse in Frankfurt wird vom SWR Fernsehen gesendet. Der Beitrag wird in der Sendung Landesart im SWR um ca. 19.15 Uhr gezeigt.

Wer die Sendung verpasst und gerne früh aufsteht: Wiederholung am Montag, 02.04. um 05.00 Uhr.

Wir haben einen schönen Tag auf der Musikmesse in Frankfurt hinter uns. Neben unserem 20 minütigem Akkustikgig haben wir auch das ein oder andere TV-Interview gegeben. Unseren Bericht zu dem Auftritt in Frankfurt findet ihr HIER. Einen kleinen Bericht über uns und die Musikmesse beim SWR könnt ihr am kommenden Samstag (31.03.) um ca. 19.15 Uhr im SWR Fernsehen in der Sendung “Landesart” sehen.

22. März 2007

26. Mai 2007

Manchmal hat man schon Glück, wenn man nicht ganz im Dunkeln spielen muss. Heute war wieder so ein Tag. Wir durften auf dem großen Schlossgrabenfest in Darmstadt – noch dazu auf der Center-Stage – spielen. Am Anfang dachten wir noch. 17 Uhr, schon früh und so. Aber im Endeffekt, hat sich dann doch rausgestellt, dass es da noch angenehmer sein kann, als um 22 Uhr. Wenn der Wheaterman nicht mitspielt zum Beispiel. Aber soweit sind wir ja noch gar nicht. Wenn man so früh spielen muss, dann beginnt ein Tag eigentlich ganz anders, wie man das eigentlich so gewohnt ist. Normalerweise steht man bei so einem Konzerttag so gegen 12 Uhr auf, macht sich gemütlich fertig, wird dann irgendwann gegen 15 Uhr eingesammelt und fährt dann Richtung Venue. Nicht so heute. Zu der Zeit, zu der man eigentlich aufsteht, steht plötzlich schon jemand vor der Tür, der einen abholen will. Das macht irgendwie durcheinander, aber nach einer Weile weiß man dann wieder, an welchem Punkt in der üblichen Reihenfolge man angekommen ist.

Ein Punkt ist heute leider ausgefallen. Normalerweise trifft irgendwann unser Mischer bei uns ein. Heute kam stattdessen ein Anruf mit einer Krankmeldung. Natürlich noch zu der Zeit, an der man normalerweise im Bett liegen sollte (An dieser Stelle: Gute Besserung Flo!!!).Aber man muss ja schon sagen, dass diese Mischer ja auch völlig überbewertet sind. Heute zum Beispiel: Wir spielen auf einer sehr großen Bühne – manche behaupten sogar, dass sie vergleichbar groß mit der Alternastage bei Rock am Ring wäre (wobei wiederum andere sagen, dass sie groß sei, wie die Bühne bei Rock im Hinterland). Aber so wichtig, können dieser Mischer doch eigentlich gar nicht sein, wenn sie während dem Konzert auf einmal gar nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz zu finden sind. Zumindest wir fanden das ein bisschen merkwürdig. Aber von so ein paar Störgeräuschen lassen wir uns ja natürlich nicht unterkriegen.

Jetzt sind wir hier auf Grund der Tatsache, dass unser Mischer nicht wie üblich erschienen ist, doch auch im Gigbericht etwas durcheinander gekommen. Aber kein Problem. Also dank unserer Chantal sind wir wie immer gut hin und heimgekommen. Auch wenn diesmal nicht der Patrick gefahren ist, sondern der Egges. Man hat aber schon gemerkt, dass Patrick den Frauen besser zuhören kann, als Egges, weil dieser immer ganz verstört gewirkt hat als die Chantal gesagt hat- jetzt links fahren. Irgendwann hat er dann doch eingesehen, wer hier mehr Ahnung hinsichtlich unserer Reiseroute hat.

Als wir die Hauptbühne des Schlossgrabenfests gesehen haben, waren wir zwar erstmal ein bisschen verwundert, weil wir nicht direkt den Schlossgraben gefunden haben. Nach einer Weile haben wir uns dann aber mit anderen Dingen auseinander gesetzt. Als die erste Band fertig war, stand nämlich unser Soundcheck an. Der lief diesmal ohne Wally bzw. Flo nämlich irgendwie komisch ab. Irgendwie ist man ja schon so ein Gewohnheitstier. Wenn nicht alles so läuft wie man es gewohnheitsmäßig kennt, machen sich manche Menschen – Ausnahme: Andi – Gedanken, dass irgendwas nicht so sein könnte, wie es sein sollte. Manche Menschen in diesem Auto meinen, dass dieser Satz nicht viel Sinn ergibt. Aber das sollen die Leser selbst entscheiden. Kann schon sein, dass manche Menschen als mal Recht haben.

Wie gesagt – alles leicht konfus heute. Auf alle Fälle haben wir dann unser Konzert gespielt. Für die Uhrzeit waren wir echt sehr zufrieden wie viele Leute schon so vor der Festivalbühne standen. Nach und nach hat der Egges sie dann auch dazu gebracht (fast) alles zu machen was er wollte. Nachdem Steffen in den letzten Wochen ja vor allem durch seine Anti-Drogen-Kampagne geglänzt hatte, lautete heute der neue Slogan „Gemeinsam”. Gemeinsam Trinken zum Beispiel. Eine der Aussagen war auch, dass ja alle Leute (außer Kindern) mit dem Ziel herkommen, betrunken nach Hause zu gehen. Wir waren nicht so ganz sicher, ob sich das irgendwie mit der Anti-Drogen-Kampagne schneidet. Aber da Steffen meist erst redet nach dem er nachgedacht hat, wird das schon alles seine Richtigkeit haben.

Auf alle Fälle hatten sich nach unserem Gig alle lieb. Gemeinsam ist eben das Motto des Tages. Menschlichkeit ist eben ganz wichtig. Wenn das menschliche stimmt, ist der Rest eigentlich nur noch Formsache. Sooo. Im Anschluss haben wir uns dann in den Kreis unserer engsten Freunde zurückgezogen, u.a. mit Sub7even. Wir haben sie zwar nicht direkt wieder erkannt, aber zum Glück haben sie uns angesprochen. Ihr kennt das ja: manchmal ist man sich einfach nicht mehr so hundertprozentig sicher, ob man jemanden kennt oder diese Person nur jemandem ähnlich sieht, den man kennt.

Auf alle Fälle – um noch mal zurück zum Anfang zu kommen – hat sich dann am Ende gezeigt, dass wir so rein spielzeittechnisch echt Glück hatten. Bei uns hat die Sonne geschienen. Es war schön warm, die Leute waren glücklich, haben gemeinsam – mit viel Menschlichkeit – Spaß gehabt, und dann kam auf einmal der Wheaterman und hat verrückt gespielt. Also waren dann ab 22 Uhr eigentlich weniger Leute auf dem Festival als um 17 Uhr. Wir mussten dann aus wettertechnischen Gründen auch überstürzt abbrechen und sind jetzt gleich wieder gut daheim angekommen. Wir hoffen Virgina Jetzt!, Karpatenhund und Sub7even hatten auch ohne uns noch viel Spass.

Fazit: Danke an das Stage-Groove-Festival – Team: Alles Top organisiert. Ein spezielles Dankeschön auch an Tobi und Benny. Und: früh spielen kann echt ein Segen sein, wenn danach alles weggeweht wird.

15. März 2007

Das Coke-Voting ist beendet und wir warten derzeit gespannt auf die endgültigen Ergebnisse. Sobald diese bekannt sind, erfahrt ihr es natürlich direkt hier auf unserer Page, ob es für uns gereicht hat.

Wir bedanken uns bei euch fürs Voten. Ihr seid halt echt die Besten :)

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