14. Februar 2007

31. August 2006
20:00to23:00

Diesmal gab es wieder eine kleine Steigerung verglichen mit bisherigem Maßstabe: 3 Konzerte in Folge und dabei sind insgesamt mindestens 1000 Kilometer Strecke zurückzulegen. Weil der Auftakt im Europa Park nicht abends, sondern um 10 Uhr morgen stattfindet (und wir auch noch um 8.30 da sein sollen was gleichbedeutend mit Abfahrt um 5.30 bei Patrick ist) nächtigen Dirk und Steffen gleich bei Patrick. Patrick murmelt übrigens im Schlaf vor sich hin – das hatten wir vorher auch noch nicht gewusst! Um 4.45 klingelt der Wecker – da gehen normale Menschen eigentlich erst ins Bett und stehen nicht auf. Auch mal eine neue Erfahrung und die Erkenntnis, dass um 4.45 aufstehen einfacher ist, als um 7 aus dem Bett zu kommen. Punkt 5.30 stoßen Wally und Andi zu uns und ab geht’s in Deutschlands größten Freizeitpark. Dort ist Sportwoche, bei der wir zwei zwanzig-minütige Sets zwischen Eastpak und Radio Regenbogen zum Besten geben sollen. Am Park werden wir von Tobias – dem Hauptverantwortlichen empfangen, nachdem uns die Pförtner schon demonstrativ die Schranke (die bei unserer Ankunft noch oben war) vor der Nase runtergelassen hatten. Also auf zum Sportwoche-Gelände. Wo sonst der ZDF Fernsehgarten und Immer wieder Sonntags ausgestrahlt wurde, gabs heute mal zur Abwechslung Rockmusik und Skateshows. Neben uns spielte noch eine Emergenza-Band, Pocketrock, weshalb auch das altbekannte Gesicht vom Emergenza Magge natürlich nicht fehlte… Sehr nett war auch, dass uns der Europa Park neben Übernachtungen im „El Andaluz” auch noch 10 Gästelisteplätze zur Verfügung stellte, weshalb der ganze Tag eher Familienausflug, als Konzertreise war. Deshalb waren u.a. unser Merchmann Björn, Studio-Nase Mario Riffel und Homepage-Typ Tom mit am Start. Bei unserer ersten Show um 10 Uhr waren immerhin schon mal unsere Gäste am Start und in Feierlaune. Lustig war auch, dass wir Wally heute zwar hörten, aber nicht sehen konnten, weil das Mischpult irgendwie hinter einer Half-Pipe ohne Blick auf die Bühne aufgebaut war. Wir haben dann auch gemerkt, dass 20 Minuten gar nicht so lange sind wie man denkt. Komischerweise kann man bei einem 1 Stunden-Programm 16 Lieder spielen, aber in 20 Minuten nur 4, was ja hochgerechnet bedeutet, dass wir in einer Stunde nur 12 Lieder spielen würden bzw. in 20 Minuten 5 1/3 Songs! aber irgendwie ging die Rechnung nicht so ganz auf. Vielleicht muss man da noch situationale Faktoren mit einkalkulieren! Nach dem ersten Set hatten wir frei bis 17 Uhr, was sehr praktisch war, da wir ja im Europa Park recht gute Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung hatten. Noch dazu Verpflegung vom Europa Park – was will man mehr? Dachten die meisten von uns – nur Andi war wie immer für Dinge die normalen Menschen Spaß machen nicht so ganz zu begeistern – deshalb war die einzige Attraktion die er wahrgenommen hat das 4D-Kino. Der Rest von uns war da eher im Geschwindigkeitsrausch (nur Monsieur Riffel setzte die Höchstgeschwindigkeitsgrenze mit 7 km/h recht niedrig), weshalb man auch froh sein kann, dass der 2. Auftritt um 17 Uhr nicht verpasst haben. Und der war wirklich legendär: Wir werden mit großen Vorschusslorbeeren als DIE Newcomerband überhaupt angekündigt und Egges beleidigt absichtlich aus Versehen die Zuschauer als „ihr Wichser”, obwohl er eigentlich nur Julian und Schoen gemeint hat. Kann ja mal vorkommen. Aber sonst ist er sehr charmant und gibt sich auch bei Spin Me „schon mit klatschen zufrieden, wo normal mitgesprungen wird”! Dirk wird beim Bass spielen von einer Wespe attackiert, was zwar nicht zu einem Stich führt aber sich wohl psychologisch ausgewirkt hat, da er kurze Zeit später einen kleinen Stunt auf der Bühne hinlegt und sich im Stile des legendären Musikschopp-Konzerts – diesmal allerdings rückwerts mit 3 fachem Rittberger – auf die Bühne und IN die Bassdrum legt. Hat ganz schön geholpert - da waren aber auch Stolperfallen aufgebaut! Egges ist heute noch traurig, dass er das ganze nicht gesehen hat, weil es ja hinter ihm passiert ist.

Anschließend gings wieder weiter mit Freizeitprogramm. Steffen, Wally und Patrick sind ganz auf Silver Star ausgerichtet, während Mario, Dirk und unsere restlich verbliebenen Gäste eher aufs Wasser fixiert sind. Andi ist mittlerweile schon abgereist, da er am nächsten Tag arbeiten muss. Ab 20 Uhr steigen wir dann zum gemütlicheren Teil des Abends über. Erstmal wird im Hotel „El Andaluz” eingecheckt – ein sehr nobles 4-Sterne Hotel in dem zwei 3-Zimmer Betten zu unserer freien Verfügung standen. An dieser Stelle musste die Redaktion leider zensierend eingreifen, da der Mann mit Wollmütze nur ungern als Fotzelottel in die Analen eingehen will (Weitere Informationen können bei Bedarf durch kontaktieren der entsprechenden Quelle eingefordert werden). Patrick, Wally und Egges gingen dann erstmal saunieren – Mario und Dirk dinieren. Und das war wirklich Luxus pur und ganz im ritterlichen Stil gehalten. Also Essen muss auch schon irgendwie thematisch ausgerichtet sein, sonst kann man das ganze gar nicht so richtig genießen. Dass wir anschließend alle Bauchweh hatten war ja klar. Eine adäquate Portion auf den Teller zu Laden war noch nie unsere große Stärke – und wer weiß schon, wann man mal wieder so festlich essen wird. Anschließend zogen wir uns in unsere noblen Gemächer zurück und leiteten den Übergang zum Grande Finale mit Whiskey-Cola und Jägermeister ein. Nachdem zumindest eine Flasche geleert war ging’s ohne An-di(e) in die bar vom Nachbarhotel „Colosseum”. Warum soll man vor der eigenen Tür Dreck machen, wenns auch woanders geht. Außerdem wars da drüben ganz schön Nobel – wie der Name schon sagt im römischen Stil. Und wo bekommt man schon mal die Gelegenheit bei Kerzenlicht zu urinieren? Außer uns waren noch ganz große Stars am Start. Z.B. R’n’G. Kennt ihr nicht? Dann geht mal Eure Bravo Hits Sammlung durch und sagt uns Bescheid, wenn ihr einen Titel von R’n’G gefunden habt – uns ist nämlich den ganzen Abend über kein Hit eingefallen! muss so 1992 gewesen sein. Mario gibt großzügig eine Runde Weizen aus – und obwohl schon einige Mitglieder der Runde schwächeln kontert Patrick mit einer weiteren Runde. Als es dann zum Zahlen geht, gibt Mario als alter Gentleman großzügig Trinkgeld. Patrick alias Schmittberg oder Stromschmitt will großzügig nachziehen und rundet die 17,50 Euro Rechnung großzügig auf 16 Euro auf. Nach kurzem Überlegen legt er dann nochmal 50 Cent nach! klingt nach Zeit fürs Bett. Und da werden wir am nächsten Morgen um 8 Uhr erstmal von ganz schlimmer lauter Marschmusik und einer Dixi-Band inklusive Kuh geweckt.

Das Frühstück ist fast noch nobler, wie das Abendessen, was an sich eigentlich gar nicht geht, aber trotzdem irgendwie so ist. Anschließen überlegen wir uns, was wir noch mit unserer Zeit anfangen können und entscheiden uns dafür, zum Abschluss noch ein paar Mal Siver Star zu fahren – was durch kleine Modifikationen auf unseren Backstage-Pässen gelingt. Und Hinten sitzen ist übrigens viel besser wie vorne – haben wir in vielen Selbstversuchen herausgefunden.
Und jetzt geht’s ab nach Hause, wo wir Andi aufgabeln um nach Mainz-Dorsheim zum Eich-Kult Festival zu fahren. Tag 1 war schon mal sehr vielversprechend.

Danke an den Europa Park – wir hatten eine sehr coole Zeit dort. Spezieller Dank an Eva Stampfer und Tobias Pfaff, die das ganze organisiert haben und sich sehr nett um uns gekümmert haben.

1. September 2006
20:00to23:00

Nach kurzem Zwischenstopp bei Egges – wo wir mit Spaghetti verköstigt wurden – gings weiter Richtung Abbot, wo Andi von seinem ersten Praktikumsarbeitstag eingesammelt wurde. Zunächst wurde Andi auf den neusten Stand der Dinge bzgl. der Geschehnisse des Vortages („also ich weiß nimmer was passiert ist!”) gebracht. Dann gings mit Gliederschmerzen weiter nach Dorsheim. Da sieht man dann einfach mal wie wechselhaft das Leben sein kann. Gestern noch die Blumen-Bühne wo sonst Patrick Lindner seine Songs zum besten gibt inklusive Pyrotechnik und allem drum und dran, heute gabs eher die Bühne der Marke Eigenbau und auch die Stromversorgung war eher dürftig. Während die erste Band noch mit 4 Stromausfällen während ihres Auftrittes zu kämpfen hatte, konnten wir immerhin dieses Schicksal umgehen. Schade war allerdings, dass Andi aufgrund des Stromproblems auf sämtliche Effekte verzichten musste. Aber bevor wir erstmal bei unserem Auftritt waren, mussten wir ja erstmal am Festival-Gelände ankommen. Und das war gar nicht so einfach. Die Ausschilderung war top – da kann sich so manches große Festival noch was von abgucken – aber wie so oft in letzter Zeit stellten wir schnell fest, dass irgendwie niemand daran denkt, dass ja mittlerweile eigentlich mindestens 0,001 % aller Bands mit Anhänger unterwegs sind. Da das ja nach groben Hochrechnung immerhin eine von tausend Bands ist – also wahrscheinlich nur wir – könnten man doch die Wege zum Gelände einfach mal besser ausbauen. Nach dem holprigen Feldweg inklusive 3 Aufsetzern (ob’s der Unterboden vom Auto, die Anhängerkupplung oder der Hänger war, haben wir bis heute nicht rausgefunden) haben wir’s aber schließlich doch zum ganz zum Gelände geschafft. Zunächst dachten wir zwar, dass wir einen Platten reifen hätten, aber es stellte sich dann einfach raus, dass nur 1 bar zu wenig drin war – also alles halb so wild und auf gar keinen Fall irreparabel. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Goldenen M wo Patrick dann meinte, dass Dirk sich heute etwas weibisch benehme was zur Konsequenz hatte, dass Andi und Steffen ihn mal ganz feste drückten (was an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden muss) – gings dann zurück zum Festival Gelände. Die Leute dort waren auch wirklich super nett und versuchten ihr Bestes um uns alle Wünsche zu erfüllen. Wally und Patrick waren zwar etwas traurig über das D-Drum, aber da keine Drummikros vorhanden war, gab es halt keine andere Möglichkeit und so wurde das beste daraus gemacht. Wally zauberte wie immer den best möglichen Sound aus der Anlage und Steffen schaffte es, dass doch etwas spärliche Publikum gegen Ende soweit zu bringen, dass manche vor Begeisterung mit dem Kopf auf der Bühne einschlugen. So zum Ausrasten und voller Extase ging es zur Sache! am Ende gabs sogar noch ein paar Autogramme und war auf alle Fälle ein sehr unterhaltsamer Abend!

Danke an Kajo für die Mühe und nette Versorgung! Wir mussten leider schnell wieder den Abflug machen, da es ja morgen früh weiter nach München zu Teil 3 unserer Mammut Guerilla 2006 Tour vom 31.08. bis sage und schreibe 02.09. geht. Jetzt befinden wir uns gerade auf dem Weg zurück ins Schmittsche Basislager, wo diesmal zu fünft genächtigt wird, weil wir ja schon mal alle eingepackt haben und weil ja morgen Samstag ist – da muss nämlich nicht mal der Andi arbeiten. Wir freuen uns auf morgen. Bisher ist noch kein Unfall passiert nur einmal beinahe, deswegen geh ich jetzt einfach mal davon aus, dass wir noch heil heimkommen. Morgen geht’s dann weiter mit dem Street-Life-Festival und der großen Tour-Abschluss Feier in München!

2. September 2006
20:00to23:00

3!2!1! GUDE! Frisch aus den Betten gepellt und nach einem grandiosen Frühstück (auch wenn etwas Butterkäse für Andi fehlte) ging es ab nach München zum Street Life Festival. Da wir ja bekanntlich direkt und ohne Umwege zum Ziel finden, waren wir sehr gespannt wie lange die Fahrt denn heute dauern würde. Dass wir uns allerdings bereits nach einer halben Stunde verfahren kam so plötzlich, dass wir es erst eine weitere halbe Stunde danach merkten. Hätte Wally nicht so viel Tourerfahrung wären wir wohl heute noch unterwegs. Irgendwann haben wir auf jeden Fall wieder ein Schild entdeckt auf dem „München 256 KM” stand und fuhren diesem hinterher. Wir fühlten uns schon auf dem sicheren Weg zum Erfolg als wir das nächste Schild erblickten und zur allgemeinen Verwunderung feststellen mussten, dass da komischerweise „München 278 KM” draufstand. Wir fuhren also in Richtung München, aber irgendwie doch wieder nicht. Klingt komisch, ist auch komisch. Trotzdem ließen wir uns nicht erschrecken und folgten unserer Intuition. Immer weiter gerade aus bis zum nächsten Schild und alles war wieder in Bester Ordnung „München 212 KM”. Die komischen Schilderbauer kommen auf jeden Fall auf Wally’s Schwarze Liste, auf der sich schon so manches komische Ding befindet. Extra für uns hat er einmal die Top Ten niedergeschrieben, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten:

1. Die Europapark Maus – denn wer den ganzen Tag so fröhlich grinsend durch die Gegend läuft ist garantiert mit Drogen der übelsten Sorte bis zum Anschlag vollgepumpt.
2. Die Dixi-Band die uns so dezent morgens um halb neun geweckt hat – wohlgemerkt ohne uns vorzuwarnen!einfach eine Frechheit.
3. Das Kind das bei der Dixi-Band applaudiert hat – wohlgemerkt alleine auf einem Balkon. Alle anderen haben sich wohl das gleiche gedacht wie wir: LASST UNS SCHLAFEN!
4. Die tanzende Kuh – Bei welcher Band wird die wohl getanzt haben!fängt mit DI an und hört mit XI auf.
5. Der Papagei der bei Frühstück schon morgens gezeigt hat wie man grinsen kann, wenn man die richtigen Drogen nimmt.
6. Das Kind in der Empfangshalle – stellt euch ein rießen große Empfangshalle vor, 23.30 Uhr, in der sich kein Mensch befindet außer ein kleines Kind, dass auf einem Sessel direkt in der Mitte sitzt und ein Burger King Krone auf dem Kopf sitzen hat. Und jetzt seht ihr das ganze noch aus dem dritten Stock von oben!der kleine wurde wohl einfach von seinen Eltern abgesetzt, während die sich in der Bar amüsiert haben.
7. Der Behringer-Mischer inklusive Tom Trigger. „Ich mach den Sound” !ne Kollege ich mach den Sound, weil ich bin der Mischer von soma.
8. Die Slow Food Bedienung im Burger King – no comment –
9. Die heiligen drei Könige – drei kleine freche Kinder mit (wer hätte es gedacht) Burger King Krone auf dem Schädel.
10. De Korze (hochdeutsch: Der Kurze) – Quadratisch praktisch gut. Zum Glück hat er noch die Getränkegutscheine rausgerückt, sonst hätte er als Mausersatz herhalten müssen!

Nach einer kurzen (ungewollten) Stadtrundfahrt durch München, kamen wir an der Bühne an und waren sehr erfreut direkt daneben ein Plakat von unserem alten Saufkumpanen „Ratze” alias „Benedikt XVI” alias „Wir sind Papst” zu sehen, der wohl für seine kommende Promotour durch Bayern ordentlich Werbung gemacht hat. Wenn wir mal Geld für ein haushohes Plakat haben, machen wirs genauso. Aber immerhin waren wir sozusagen indirekte Vorband vom Papst!das ist doch auch mal was.

Ausgeladen aufgebaut und rauf auf die Bühne. Steffen brachte mit seinem Charme die Menge mal wieder zum Kochen und spätestens als er kurzzeitig versuchte etwas auf Bayrisch zu sagen, war das Eis zwischen den Münchnern und uns gebrochen. Unser Programm wurde heute noch durch einen Junggesellen unterbrochen, der sich auf der Bühne unbedingt noch einmal zum Affen machen sollte, bevor er unter die Haube kommt. Dieser Anfrage konnten wir uns natürlich nicht entziehen und haben alles gegeben seinen Freunden diesen Wunsch zu erfüllen!Nach dem Auftritt haben wir wohl auch noch dessen zukünftige Frau getroffen, die Geld von uns forderte, um uns als Gegenleistung dafür mit Südfrüchten von ihrem Körper zu füttern. Da die Preise aber utopisch hoch waren und wir eh noch eine Banane im Auto hatten, lehnten wir dankend ab. Nach dem Konzert schlenderten wir noch gemütlich über das Festchen und machten es uns dann an einer belebten Kreuzung auf unserem Anhänger bequem. Sowas erregt natürlich mitten in München ein wenig Aufmerksamkeit, deshalb ließen wir es uns nicht nehmen von dem exklusiven Platz aus Flyer von uns zu verteilen. Hin und wieder blieb auch der/die ein oder andere stehen und spendete Applaus. Wir waren sozusagen das Highlight des Münchner Nachlebens. Dirk wollte sogar auf dem Hänger sitzend zu unserem Hotel fahren. Wobei an dieser Stelle anzumerken wäre dass der ein oder andere Totalausfall unter keinsten Umständen auch nur im Entferntesten etwas mit Jägermeister zu tun haben könnte! Nach kurzer Rücksprache mit der restlichen Band wurde der Vorschlag allerdings abgelehnt.

Nach einer unkontrollierten Pirouette gefolgt von einem Stampfer der ersten Klasse schlug Dirk noch kurz in unserem Hänger ein (Don`t try this at home!!!!). Zum Glück blieb alles heil, auch bei ihm. Wir entschlossen uns dann in unser Hotel zu fahren den Abend, bzw. die Nacht gebührend ausklingen zu lassen und dann evtl. doch noch etwas zu schlafen. Auch hier wieder das gleiche Problem!München ist einfach Verkehrstechnisch nicht für uns gebaut!nach einer knappen Stunde waren wir an unserem Hotel, dass eigentlich nur knappe 10 Minuten mit dem Auto entfernt sein sollte. Immerhin haben wir es noch gefunden.

Hinter uns liegen nun grandiose 3 Tage in denen wir sehr viel Spaß hatten. Wir danken allen die auf den Auftritten waren!
In diesem Sinne: „Wer glaubt ist nie allein” - mach et jut Ratze!

soma

23. September 2006
20:00to23:00

Nachdem wir ja letztes Jahr aufgrund widriger Bedingungen und ärztlich attestiertem Burnout-Syndrom quasi zu einer Absage gezwungen wurden, sollten wir in diesem Jahr den Preis einlösen, den wir mal vor 2 Jahren bei einem Newcomer-Festival gewonnen hatten: Einen Auftritt beim Dröhnland Openair in Hockenheim. Eigentlich alles wie immer: Egges holt Dirk ab, Egges ist krank und hat ganz viel Schleim im Hals, aber für zum Arzt zu gehen reicht es trotzdem noch nicht so ganz… so Sachen an den Stimmbändern sind ja auch scheinbar völlig überbewertet munkelt man. Dann wird auch noch Andi eingesammelt und muss es sich in Egges rollbarer Müllstation auf Dirks Basskoffer bequem machen. So macht eine Fahrt gleich richtig Spass. Bei Patrick ist schon alles bereit, Wally ist am Start und Patrick und Hänger ebenfalls, also gehts gleich los nach Hockenheim. Eigentlich spielen wir ja heute auf dem Hockenheimring. Dachten wir zumindest. Allerdings stellte sich dann raus, dass das ganze im Alten Fahrerlager stattfand, was dann doch nicht so arg auf dem Hockenheimring lag, wie wir ursprünglich gedacht hatten. Aber dafür war der Weg schön mit besprayten Leintüchern ausgeschildert. Es gab sogar eine Abfahrt extra für Bands - weil wir ja bekannt dafür sind, dass wir immer erstmal die falsche Abfahrt nehmen. Aber so sind wir gleich angekommen, echt nicht schlecht. Wie angewiesen gingen wir dann erstmal ins „Produktionsbüro” des Festivals, klingt gut, war aber dann doch nicht ganz wie bei Rock am Ring (obwohl wir ja quasi fast am Ring waren - wenn auch am Falschen), sondern eine Nummer kleiner. Nachdem wir dann eingewiesen worden waren - und das waren ganz schön viele Infos Dir wir bekamen (z.B. dass wir unsere Funkwege benutzen dürfen, obwohl wir sie angeblich nicht 4 Wochen im Vorfeld angemeldet hatten) - dann das Warten auf unseren Auftritt. Im Vorfeld trafen wir noch den Veranstalter aus Weiher, bei dem wir mit Sub7even (am 14.10.) ein schönes Benefizfestival rocken dürfen. Er war zusammen mit Begleitung gekommen, um fleißig für das Event zu werben, und auch über Chris von der Big Noise Community haben wir uns sehr gefreut. Um 20.30 dann Aufbau für uns, alles läuft gut, nur Andi hatte etwas wenig Strom für seinen Amp. Diesmal lag es nicht wie beim Eich-Kult-Festival daran, dass es zu wenig Strom vom Generator gab, sondern daran, dass der Netzstecker auf unerklärliche Weise verschwunden war. Und versucht mal so einen Verstärker ohne Netzstecker mit Strom zu versorgen, dass ist gar nicht so einfach wie man vielleicht denkt. Hat dann aber wie immer doch alles noch geklappt. Wir waren sehr positiv überrascht, dass bei unserem Auftritt richtig viel Los war und die Leute sehr viel Spass zu haben schienen. Man munkelt bei uns sei es sogar am Vollsten vom ganzen Abend gewesen und es wären insgesamt zwischen 400 und 500 Leuten dagewesen. Aber man weiß es nicht so genau. Die 45 Minuten Spielzeit die wir hatten gingen dementsprechend auch seeehr schnell vorbei. Egges wieder mal in Erzählerlaune und hat sogar alle Sachen gesagt, die er sagen wollte. Man nennt ihn ja nicht umsonst „The Brain”. Nach unserem Auftritt wurde auch richtig laut Zugabe gerufen und wir hätten sehr gerne noch ein oder zwei Stücke nachgelegt, aber leider durften wir nicht. Schade eigentlich….

Anschließend haben wir dann noch mit ganz vielen Leuten erzählt, CDs und Shirts verkauft, Wally, Patrick und Steffen haben ein Steak gerissen, Dirk hat sich nachdem er gesehen hat wie anstrengend es ist ein Steak zu essen, lieber für die Wurst-Variante entschieden und Andi hat sich derweil mit Red Bull bei Laune gehalten.

Danke an die Leute die mal teilweise von ziemlich weit weg (u.a. Mannheim, Ludwigshafen, Speyer, Reilingen - auch wenn Reilingen gar nicht sooo weit weg ist) extra wegen uns gekommen sind. Freut uns immer sehr die altbekannten Gesichter zu sehen. Und das werden wir hoffentlich auch nächste Woche wieder, da spielen wir nämlich bei der Veit Night in Mannheim, und was da letztes Jahr los war, das wissen bestimmt noch alle, die das letzte Mal da waren. Und die die nicht da waren haben was verpasst, und das wollt ihr ja dieses jahr nicht, oder?

Wir sind jetzt auch gleich wieder bei Patrick angekommen, deswegen müssen wir jetzt auch mal wieder Schluss machen mit dem Gigbericht.

Wir sehen uns nächste Woche!

15. September 2006
20:00to23:00

Gestern wars mal wieder soweit. soma spielt live. Und zwar nicht zum ersten Mal, sondern sogar zum 2. oder dritten Mal in diesem Jahr im Schwimmbad-Club, so genau weiß man das gar nicht mehr, weil das Jahr ja schon wieder fast vorbei ist und man deshalb vergessen hat, was am Anfang vom Jahr war. Aber auf jeden Fall war Laxative zum ersten Mal dabei. Die sind nÅ mlich ganz kurzfristig eingesprungen für Solara, die das ganze eigentlich organisiert hatten, aber am Dienstag krankheitsbedingt absagen mussten. Schade eigentlich, aber so haben wir die Jungs von Laxative mal wieder gesehen, was uns natürlich auch freute.Treffpunkt 18 Uhr bei Patrick, weil wir um 18.30 im SMC sein wollten. Blöd nur, dass Patricks Vater irgendwie dem Patrick nicht zu 100 Prozent zugehört hatte und mit dem Bandmobil unterwegs war, weshalb es dann doch erst 15 Minunten nach der eigentlich ausgemachten Treffpunkt Zeit in Heidelberg aus dem Bandoffice losging… Da man außerdem nicht 30 sondern 45 Minuten nach Heidelberg zum Schwimmbadclub braucht hatten wir mal wieder satte 30 Minuten verspäten…so langsam werden wir Rockstars. Zumindest was das zu spät kommen betrifft! Dort angekommen verlief alles nach gewohntem Schema, außer dass der Schwimmes seit neustem einen neuen Techniker vor Ort hat, der die ganze Sache etwas ernster nimmt als sein Vorgänger. Komische Sache…an die Situation mussten wir uns erstmal gewöhnen. Als dann alles auf der Bühne stand und der Soundcheck bissl lang, aber sehr gut war, fühlten wir uns richtig wohl auf der Bühne. Scheint wohl auch ein bissl am Wally gelegen zu haben, der uns wieder begleitet hat. Kurz noch hoch was essen. An dieser Stelle mal ein Lob an die Bedienung, die wirklich sehr sehr nett war. Gute Bedienung! Brave Bedienung! Nach dem wir unser Essen genossen hatten ging es wieder nach unten, wo Laxative schon in den Startlöchern stand um die Bühne zu erobern. Rauf auf die Bühne und losgerockt. Sehr fein. Kurze Umbaupause danach und dann Stagetime für uns. Wie schon vorhin erwähnt fühlen wir uns verdammt wohl und haben mächtig Spaß. Sogar soviel, das Steffen gleich mal den Ständer vom Laxative-Sänger kaputt macht. Denn irgendwie wackelt der Mikroaufsatz so komisch rum. Noch komisch ist aber. Noch komisch er ist dann allerdings, dass wir nach der Entschuldigung von Steffen erfahren, dass das so stimmt und für extra so ist. Wir wundern uns kurz, denn diese Erfindung ist an uns vorbeigegangen, aber cooles Teil. Steffen denkt zwar trotzdem noch das ers kaputt gemacht hat, aber soll er ruhig :) Außerdem gehts dem Steffen noch gaaaanz schlecht heute. Er hat nämlich fürchterlich schrecklichen Husten. Macht nix denkt er sich, denn schließlich hat er ja das Publikum, dass mit ihm leiden kann. Kurz ordentlich Mitleid einstudiert und weiter gehts. Andi, Patrick und Dirk denken sich nur, dass es ihm eigentlich gar nicht so schlecht gehen kann, denn irgendwie erzählt er zwischen den Liedern immer halbe Romane, die mit Sicherheit keiner im Publikum versteht. Um mal einen kurzen Ausschnitt zu geben: ähm ja also, wir sind ja sozusagen heut hier wie ne familiäre Runde, aber das ist ja auch egal, denn weil wir sind ja da um Spaß zu haben und des deswegen ist familiär auch ganz gut weil Family ist halt, ne , ihr wisst schon wie ich mein, das nächste Lied heißt Part of the show, ich hoffe ihr habt Spaß, ja ich weiß ich rede schon wieder zu schnell und zuviel, aber die Leute wollens doch net anders. Nach kurzer Pause kommt ein: „Jetzt steh ich in der ersten Reihe und versteh immernoch net was er sagt” aus dem Publikum. Andi nickt und fragt kurz in die Runde ob wir können. Und ab gehts. Noch die letzten Lieder gerockt. Kurz vor Ende noch schnell die Playlist umgestellt, weils ja andersrum viel besser ist als normalrum und überhaupt und sowieso. Wär ja auch langweilig, wenn mal alles so laufen würde wie geplant. Also Spin Me als Zugabe und dann runter von der Bühne. Patrick hat heute nicht geschwitzt…er hat gebadet. Immer die armen Trommler. Naja, dafür hat ers im Winter immer schön warm unter den Scheinwerfern. Soll sich mal nicht so haben das Weichei ;). Nachdem alle offenen Fragen ungeklärt blieben treten wir dann auch schon wieder die Heimreise an. Morgen gehts weiter nach Wiesloch. Wir freuen uns schon mal wieder auf alt bekannte Bands zu treffen und wieder mega Spaß zu haben. Wird bestimmt auch ganz lustig dort.Wir verabschieden uns aus Heidelberg mit einem husten vom Eckert. Für die die da waren hoffen wir, dass sie Spaß hatten und mit uns rocken konnten.Bis zum nächsten Mal.