| 19. August 2005 |
| 20:00 | to | 23:00 |
Das war mal wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Morgens aufgewacht: strahlend blauer Himmel und eine Hitze, bei der man es unmöglich mit langen Klamotten aushalten konnte. Was eignet sich da besser als ein Open-Air Konzert bei einer Benefizveranstaltung im Bellheimer Schwimmbad. Also nichts wie Bade-Klamotten eingepackt und auf ins soma-Headquarter nach Rödersheim. Dort wartete auch schon unser nigel-nagel-neuer Hänger auf seine Jungfernfahrt. Und wie wunderbar da alles reingepasst hat. Einfach herrlich. Und noch nichtmal alle Kapazitäten ausgelastet. Also fuhren 2 Automobile los Richtung Bellheim, mit kleinem Umweg über Speyer wo wir noch unseren Soundmann Marc aufgabelten. Nachdem dann die Autos gleichmäßig mit jeweils 4 Personen belastet wurden (natürlich nicht ganz gleichgewichtig, Andis Masse konnte natürlich nicht kompensiert werden), ging’s dann ab Richtung Bellheim. Ganz schön lange Fahrt da hin. Und schön, wie man beobachten konnte, wie das schöne sonnige Sommerwetter sich von Kilometer zu Kilometer ein bisschen veränderte, bis kurz vor Bellheim dann regengeladene Windböen um unsere Ohren wehten. Und ganz kurz vor Bellheim dann ein überraschender Anruf auf Dirks Handy. Der Veranstalter „Ihr könnt umkehren, wir müssen die Veranstaltung absagen, hier hat’s uns fast die Zelte weggeweht und es regnet brutal” (man merke an – es sollte ein kostenloses Open-Air Event sein, d.h. ohne Vorverkaufskarten und so!). Aber da wir ja schon fast da waren, sind wir natürlich auch hingefahren. Nach langen Diskussionen zwischen Bands, Veranstalter u. Anlagenvermieter dann die Entscheidung, dass das ganze einfach als Fun-Event im Zelt aufgeführt wird. Zwar hatte der Veranstalter vor ausbleibendem Zuschauerandrang gewarnt, aber Patrick war schon die ganze Zeit so hibbelig, dass es einfach nicht gegangen wäre, mit dem ganzen Kram wieder heimzufahren. Und außerdem wollten wir ja endlich mal mit Marc zusammenarbeiten und Egges sollte noch InEar testen („He Du! Weischt Du was? Isch hab InEar”). Soundcheck viel zwar etwas kürzer aus, da erst noch in den kurzen Regenpausen Anlage richtig aufgebaut werden musste und auch noch das Equipment ausdiskutiert werden musste, aber am Ende hat dann doch noch alles geklappt. Immerhin gabs Strom für die Bands, denn als wir Essen wollten mussten wir dann doch wegen Stromausfall am Essenszelt auf Pizza umsteigen. Dirk freute sich dann, als er die ersten Korfu-Teilnehmer auf dem Gelände sichtete (das wäre ja was gewesen, wenn die gekommen wären und die Veranstaltung abgesagt worden wäre!). Gegen 20.30 Uhr fingen dann die ersten beiden Bands an zu spielen. Der Sound aus der Anlage von Rainer Lolk war mal wieder 1A. Kurz nach 22 Uhr waren wir dann an der Reihe. Zuschauermäßig war zwar nach den monsunartigen Regenfällen ab Mittag eher wenig los, aber dafür wurde uns im Zelt endlich wieder warm (wir waren schließlich für einen heißen Sommertag gekleidet gewesen). Der Sound war sehr zufrieden stellend, bei uns klappte auch alles super und Steffen versuchte mal wieder die Leute zum mitmachen zu motivieren „Hallo? Ist da draußen noch was los? Kommt mal her und feiert mit uns, ihr habt schließlich nichts bezahlt!” hatte zwar nur mäßigen Erfolg, aber nach der Sommer-Urlaubspause endlich wieder zu spielen, hat sehr Spass gemacht. Mitten im Set tauchten dann noch Überraschungsgäste auf: Soma-Gründungsmitglied Thomas B. und im Schlepptau mit einem leicht angeheiterten Clemens H. aus M. Leider konnten die Zugabenwünsche hinsichtlich „Britney’s Song” nicht erfüllt werden;) Dafür gabs dann aber „soma”! und wenn wir heute schon nicht den Durchbruch geschafft haben, sind wir da wenigstens noch hingegangen.
Unser Dank gilt an diesem Tag zwar nicht dem Wettergott, dafür aber dem Anhänger-Gott für die gelungen Jungfernfahrt; außerdem danken wir unseren Mädels – die sich eigentlich wie wir aufs Schwimmen gefreut hatten; Team Korfu (bestehend aus Christoph, Sebastian, Meike, Eva, Nina und Franzi – hoffe es wurde niemand vergessen – und Rüge an die Essinger „Thommy – wase haste Du gemachte?”); Marc fürs Debut am Mischpult; Thomas und Clemens für den überraschenden Besuch, Rainer für die Anlage und Michael Faath fürs Booking (Pech mit dem Wetter kann man halt einfach haben!).
Auf einen heißen September, Eure Soma-Jungs, Andi, Steffen, Patrick und Dirk