| 2. September 2005 | ||
| 20:00 | to | 23:00 |
Rock uff de Wies
Auf zu unserer Geburtsstätte. So kann man den Musikschopp schon fast nennen.
Jedes Jahr nehmen wir dort wenn es geht ein Konzert mit. Zuletzt mit unserer CD Release Party, die die Halle zum Kochen brachte. In diesem Jahr wollten wir dann gemeinsam das 10 jährige Jubiläum von „Rock uff de Wies” feiern. Das einzige was uns Sorgen bereitete war das Wetter! Aber wird schon passen.
Staunend über den neuen Backstageraum ließen wir uns dort erstmal gemütlich nieder um uns mit „Cola” und „Fanta” zu betrinken. Dirk musste es natürlich gleich wieder übertreiben und griff zum klaren spritzigen und sprudelnden Wasser! und das schon vorm Auftritt.
Nach unserem langen erfolgreichen Soundcheck gingen wir dann erstmal essen. Das war nämlich auch was Neues im Musikschopp. Während wir gemütlich beim Essen saßen sprang der Veranstalter die ganze zeit im Dreieck weil eine Band (Parklane7) noch nicht erschienen war. Wir versuchten ihn zwar zu beruhigen, aber als es dann 20:30 war und Parklane7 immer noch nicht da waren, wurden auch wir nachdenklich. Gegen 21 Uhr kamen sie dann aber noch!pünktlich 3 Stunden zu spät!echte Rocker halt! Da konnte man ihnen auch wirklich nicht verübeln, dass sie sich erstmal übers Essen hermachten, weil s’war ja schon spät.
Die erste Band spielte derweil munter ihr Programm auf der Bühne. Danach kamen dann Parklane7 und zum Schluss dann wir.
Es waren zwar schon mehr Leute da als wir erwartet hätten, aber es hätten ruhig auch ein paar mehr sein können. Die Pilgerstätte Limburgerhof hatte uns doch mehr Anhänger und treue Mitläufer abgezapft als wir dachten!
Wenigstens war das Wetter gut. Gerockt haben wir auf der Wiese ordentlich! Hat so richtig Spaß gemacht. Danach wurde noch ein bischen mit Cola und Fanta gefeiert und – wie könnte es anders sein – das Straßenfest in Limbim aufgesucht. Dort haben wir dann zu 50 % den Abend ausklingen lassen. Die anderen 50% mussten direkt von Schifferstadt nach Hause. Die Heimfahrt war auch einfach genial unkompliziert gut.
Weiter geht es nächste Woche in Kirschweiler, auf der Domwiese in Speyer, im Café Central in Weinheim und in Hockenheim aufm Hockenheimring! Würden uns freuen den ein oder anderen von euch dort zu sehen!
Gruß
Patrick, Dirk, Andi, Steffen
| 9. September 2005 | ||
| 20:00 | to | 23:00 |
Es ist Freitag und damit geht sie los die sagenhafte Vierkonzerteindreitagenreise!
Den Auftakt machen wir in Kirschweiler beim Burerock. Insider munkeln es der Ausdruck „Bure” in der Sprache der Eingeborenen „Brunnen” bedeutet.
Unser Hänger war wie immer schnell beladen und so konnten wir um 18:00 Ortzeit Rödersheim losfahren. Das wir wie immer ohne Routenplanung oder Ähnliches unterwegs waren versteht sich von selbst. Erstaunlicherweise haben wir es so bis ca. 30 km vor Kirschweiler geschafft ohne uns zu verfranzen. Aber da wir im Gegensatz zu anderen Bands die Telefonnummern der Veranstalter immer mit uns führen, brachte ein kurzes Telefonat Klärung. Man wie hätten wir auch darauf kommen sollen den „Römergrabweg” zu nehmen. Wir lassen uns von Schildern wie „Radweg” oder „Durchfahrt nur für forstwirtschaftliche Fahrzeuge” einfach zu schnell abschrecken. Also mit dem ganzen Gespann in den Römerbergweg eingebogen und 7 km später waren wir auch schon vor der Sporthalle zu Kirschweiler. Dort war schon mächtig was los. Lauter junge gutgelaunte Leute. Wir haben, ganz Profi, erst mal die Lokalität gecheckt und noch mehr Profi uns sofort um das Catering gekümmert. Nach dem ausladen kam auch schon die erste Ernüchterung an diesem Abend. Zunächst einmal wurde uns mitgeteilt, dass sich der ohnehin straff gestrickte Ablaufplan verschoben hat. Grund: Die Bands hielten sich weder an die abgemachten Startzeiten noch an die abgemachte Spielzeit. Da dieser Zeitverlust aber vielleicht noch reinzuholen wäre kam eine der Bands auf die Idee, auf ihr eigenes Schlagzeug zu bestehen. Die Folge war klar. Nach der zweiten Band wurde das ganze Schlagzeug entfernt und ein neues aufgestellt. Dann wurde dieses Schlagzeug abgemischt und die Band spielte. Anschließend das Ganze rückwärts: eigenes Schlagzeug weg, das von vorher wieder rauf und wieder abmischen. Zeitverlust: 1,5 Stunden.
Für uns hieß das Konzertbeginn um 01:00 statt 23:15. Aber was soll’s.
Unser Stunden Programm lief wie immer problemlos. Einzig Patricks Bassdrum hat sich des Öfteren entfernt. Ich sag’s ja immer: „Der tritt die einfach zu fest”.
Alles in allem war es mal wieder ein schöner Auftritt in einer Gegend in der wir noch nicht waren. Wir hoffen das es dort einigen gefallen hat und das wir mal wieder Gelegenheit bekommen dort zu spielen.
Unser dank gilt vor allem den Römern, die diesen Wunderbaren Römergrabweg zu verantworten haben, dann natürlich dem Organisationsteam — , dem Marc für den Sound und nicht zu letzt der Band — für die ausgedehnte Pause vor unserem Gig – wir haben die Möglichkeit Ruhe zu finden sehr genossen!
Morgen geht’s doppelt weiter. Wir freuen uns auf zahlreiche Speyrer Fans und hoffen, dass dieses Jahr der traditionelle Altstadtfestregen ausbleibt.
Tschö mit ö
Patrick, Steffen, Dirk und Andi


