18. Februar 2007

2. September 2005
20:00to23:00

Rock uff de Wies

Auf zu unserer Geburtsstätte. So kann man den Musikschopp schon fast nennen.
Jedes Jahr nehmen wir dort wenn es geht ein Konzert mit. Zuletzt mit unserer CD Release Party, die die Halle zum Kochen brachte. In diesem Jahr wollten wir dann gemeinsam das 10 jährige Jubiläum von „Rock uff de Wies” feiern. Das einzige was uns Sorgen bereitete war das Wetter! Aber wird schon passen.
Staunend über den neuen Backstageraum ließen wir uns dort erstmal gemütlich nieder um uns mit „Cola” und „Fanta” zu betrinken. Dirk musste es natürlich gleich wieder übertreiben und griff zum klaren spritzigen und sprudelnden Wasser! und das schon vorm Auftritt.
Nach unserem langen erfolgreichen Soundcheck gingen wir dann erstmal essen. Das war nämlich auch was Neues im Musikschopp. Während wir gemütlich beim Essen saßen sprang der Veranstalter die ganze zeit im Dreieck weil eine Band (Parklane7) noch nicht erschienen war. Wir versuchten ihn zwar zu beruhigen, aber als es dann 20:30 war und Parklane7 immer noch nicht da waren, wurden auch wir nachdenklich. Gegen 21 Uhr kamen sie dann aber noch!pünktlich 3 Stunden zu spät!echte Rocker halt! Da konnte man ihnen auch wirklich nicht verübeln, dass sie sich erstmal übers Essen hermachten, weil s’war ja schon spät.
Die erste Band spielte derweil munter ihr Programm auf der Bühne. Danach kamen dann Parklane7 und zum Schluss dann wir.
Es waren zwar schon mehr Leute da als wir erwartet hätten, aber es hätten ruhig auch ein paar mehr sein können. Die Pilgerstätte Limburgerhof hatte uns doch mehr Anhänger und treue Mitläufer abgezapft als wir dachten!
Wenigstens war das Wetter gut. Gerockt haben wir auf der Wiese ordentlich! Hat so richtig Spaß gemacht. Danach wurde noch ein bischen mit Cola und Fanta gefeiert und – wie könnte es anders sein – das Straßenfest in Limbim aufgesucht. Dort haben wir dann zu 50 % den Abend ausklingen lassen. Die anderen 50% mussten direkt von Schifferstadt nach Hause. Die Heimfahrt war auch einfach genial unkompliziert gut.
Weiter geht es nächste Woche in Kirschweiler, auf der Domwiese in Speyer, im Café Central in Weinheim und in Hockenheim aufm Hockenheimring! Würden uns freuen den ein oder anderen von euch dort zu sehen!

Gruß

Patrick, Dirk, Andi, Steffen

9. September 2005
20:00to23:00

Es ist Freitag und damit geht sie los die sagenhafte Vierkonzerteindreitagenreise!
Den Auftakt machen wir in Kirschweiler beim Burerock. Insider munkeln es der Ausdruck „Bure” in der Sprache der Eingeborenen „Brunnen” bedeutet.
Unser Hänger war wie immer schnell beladen und so konnten wir um 18:00 Ortzeit Rödersheim losfahren. Das wir wie immer ohne Routenplanung oder Ähnliches unterwegs waren versteht sich von selbst. Erstaunlicherweise haben wir es so bis ca. 30 km vor Kirschweiler geschafft ohne uns zu verfranzen. Aber da wir im Gegensatz zu anderen Bands die Telefonnummern der Veranstalter immer mit uns führen, brachte ein kurzes Telefonat Klärung. Man wie hätten wir auch darauf kommen sollen den „Römergrabweg” zu nehmen. Wir lassen uns von Schildern wie „Radweg” oder „Durchfahrt nur für forstwirtschaftliche Fahrzeuge” einfach zu schnell abschrecken. Also mit dem ganzen Gespann in den Römerbergweg eingebogen und 7 km später waren wir auch schon vor der Sporthalle zu Kirschweiler. Dort war schon mächtig was los. Lauter junge gutgelaunte Leute. Wir haben, ganz Profi, erst mal die Lokalität gecheckt und noch mehr Profi uns sofort um das Catering gekümmert. Nach dem ausladen kam auch schon die erste Ernüchterung an diesem Abend. Zunächst einmal wurde uns mitgeteilt, dass sich der ohnehin straff gestrickte Ablaufplan verschoben hat. Grund: Die Bands hielten sich weder an die abgemachten Startzeiten noch an die abgemachte Spielzeit. Da dieser Zeitverlust aber vielleicht noch reinzuholen wäre kam eine der Bands auf die Idee, auf ihr eigenes Schlagzeug zu bestehen. Die Folge war klar. Nach der zweiten Band wurde das ganze Schlagzeug entfernt und ein neues aufgestellt. Dann wurde dieses Schlagzeug abgemischt und die Band spielte. Anschließend das Ganze rückwärts: eigenes Schlagzeug weg, das von vorher wieder rauf und wieder abmischen. Zeitverlust: 1,5 Stunden.
Für uns hieß das Konzertbeginn um 01:00 statt 23:15. Aber was soll’s.
Unser Stunden Programm lief wie immer problemlos. Einzig Patricks Bassdrum hat sich des Öfteren entfernt. Ich sag’s ja immer: „Der tritt die einfach zu fest”.
Alles in allem war es mal wieder ein schöner Auftritt in einer Gegend in der wir noch nicht waren. Wir hoffen das es dort einigen gefallen hat und das wir mal wieder Gelegenheit bekommen dort zu spielen.

Unser dank gilt vor allem den Römern, die diesen Wunderbaren Römergrabweg zu verantworten haben, dann natürlich dem Organisationsteam — , dem Marc für den Sound und nicht zu letzt der Band — für die ausgedehnte Pause vor unserem Gig – wir haben die Möglichkeit Ruhe zu finden sehr genossen!

Morgen geht’s doppelt weiter. Wir freuen uns auf zahlreiche Speyrer Fans und hoffen, dass dieses Jahr der traditionelle Altstadtfestregen ausbleibt.

Tschö mit ö

Patrick, Steffen, Dirk und Andi

10. September 2005
20:00to23:00

Nachdem wir heute Morgen um 5 heimgekommen sind standen wir um punkt 16:00 Uhr wie aus dem Ei gepellt in den Startlöchern für die „somaspieltzweikonzerteaneinemtagpremiere”. Erster Termin Altstadtfest Speyer. Endlich war es soweit, soma goes Altstadtfest Speyer. Auf dieser altehrwürdigen Steinbühne wollten wir schon immer mal rocken. Also schnell noch den Marc abgeholt der praktischer weise auch in Speyer wohnt und ab zur Domwiese. Dann einmal durch den Domgarten und ausladen. Währenddessen war „Yes Ma’am” schon mit dem Soundcheck fertig und bereitete sich seelisch und moralisch auf den Auftritt vor. Die boten dann von 19:00 bis 20:00 Uhr feinsten Soul & Funk aus eigener Feder und wurden abschließend Stilecht von einem Raper unterstützt. ForShizzelMaNizzel F’jedenaltaa! Wie wir Profis sagen!
Jetzt waren wir dran. Tatkräftig von überaus zuvorkommenden Stagehands unterstützt konnten wir in 10 min. aufbauen und dann noch mal 10 min. soundchecken, so dass wir fast pünktlich um 20:20 Uhr den bereits in Dämmerung gehüllten Domplatz rocken konnten. Das hat richtig Laune gemacht! Riesen Bühne, super Sound, geiles Licht und von Minute zu Minute füllte sich der Platz mehr. Von unserem jüngsten Werk „Who Are You” angeheizt konnten wir dann bei unserem Vorletzten Song „Go Away” den Platz zum kochen und springen bringen. Ein Tolles bild! Nach „Spin Me” unserem letzten Stück, bei dem aus voller Brust mitgesungen wurde verließen wir bejubelt die Bühne und freuten uns umso mehr über die lauten „Zugabe!”-Rufe aus dem Publikum und da wir wissen, dass man seinem Publikum jeden Wunsch von den Augen ablesen muss, sind wir noch mal hoch und haben das Programm mit „Part Of The Show” abgeschlossen.
Nach dem Konzert konnten wir noch ein paar T-Shirts und CD’s verkaufen und sogar auf fremden Oberteilen und Köpfen unterschreiben.
Doch dann war auch schon Schluss mit lustig. Es hieß einpacken und weiter fahren denn der zweite Termin an diesem Abend stand noch aus. Doch wie die Geschichte weiter geht erzähl ich euch ein ander’ Mal.

Bedanken möchten wir uns bei den Veranstaltern für die Gelegenheit dort zu spielen und für den reibungslosen Ablauf; bei Marc für den Sound und das Lotsen und Einweisen in die engen Gassen von Speyer; bei dem Friseur oder der Friseuse des jungen Mannes, der nun ein Autogramm von Steffen auf seinem Hinterkopf trägt; und zuletzt bei allen Zuschauern die da waren, die wir hoffentlich überzeugen konnten.

Bis später

Steffen, Patrick, Andi und Dirk

10. September 2005
20:00to23:00

Und weiter geht’s mit dem zweiten Auftritt an diesem Abend.
Direkt von Speyer aus fuhren wir gemütlich und gut in der Zeit nach Weinheim ins Café Central. Auf dem Weg dorthin erhalten wir sogar noch die – für die nach uns in Speyer spielenden Bands schlecht – Nachricht, dass es in Speyer angefangen hat zu schütten. Also mal doch wieder kein Speyrer Altstadtfest ohne Regen. Wäre ja auch zu schön gewesen um war zu sein. SCHLAMMSCHLACHT!!!
!bei uns war es auf jeden fall (noch) trocken.

Schnell ausgeladen. Halbes Stündchen Pause gemacht, aufgebaut, kurz Line Check gemacht, angefangen zu spielen, irgendwie das Gefühl gehabt, mit dem Sound stimmt nicht so wirklich was. Nach dem zweiten Lied dasselbe Gefühl. Und nach dem Dritten Lied dann den Gitarrenverstärker laut aufgedreht, da wir merkten, dass das Mikro vor der Gitarrenbox kaputt war. Grandioser Start, wenn man 3 Lieder lang nix von der Gitarre hört bei einem halbstündigen Programm!
Aber es sollte trotz schwierigem Start trotzdem noch ordentlich Rund gehen im Central.
Wir haben die Bude zum Schluss mit „Go Away” und „Spin me” nochmal ordentlich zum Rocken gebracht. Kaum angefangen wars halt aber auch schon wieder vorbei und wir mussten die Bühne räumen. Noch schnell Koffer Packen und ab damit in den Hänger und dann nach Hause.
Mittlerweile war der Regenschauer - zu unserem Glück - schon fast über Weinheim weggezogen, aber so ein paar Tröpfchen mussten wir schon aushalten. Vor allem unser sensibles Fräulein Eckert hatte Angst um ihr Stimmchen. Muss immerhin ja morgen wieder singen das Fräulein, da hat es schon recht.
„Bleib drin stehe, wennd Halsweh kriggschd schneid ich der de Kopp ab!” Zitat Ende, Autor Anonym.

Es war auf jeden Fall ein lustiger und gelungener Abend, der gegen 3 Uhr in unseren Betten endete. Ein bischen kaputt waren wir schon, aber wir würden es immer wieder machen.

Auf nach Hockenheim!

Patrick, Andi, Dirk, Steffen

11. September 2005
20:00to23:00

„Eckert!!!! Da is die Ausfahrt”
„Siehst du die Ampel? Die muss doch da irgendwo sein!?!?”
„War des grad Aquaplaning?”
„Würd ich jetzt nicht so sagen!ein Auto rutsch halt ab und zu!”
„Aber net mit 40 Km/h”
Auf jeden Fall sind Dirk und Steffen noch gut in Rödersheim angekommen. Andi war auch schon da. Hänger beladen und am Auto. Alles abfahrbereit nur das Wetter nicht! Auf einen muss man aber auch immer warten!
Nach einer halben Stunde Wartezeit und keiner Besserung beschließen wir beim Veranstalter anzurufen, um die Lage vor Ort abzuchecken.
Der erste Satz der uns entgegenschallt: „Gut das ihr anruft, gerade such ich eure Telefonnummer raus um euch zu sagen, dass es keinen Sinn hat zu kommen.”
Nach kurzer Besprechung ist die Lage klar. Wir bleiben heute leider im „soma-headquarter”.
Schnellstmöglich versuchen wir noch die Personen zu erreichen, von denen wir wussten, dass sie extra wegen uns kommen.

Natürlich verstehen wir, dass jemand enttäuscht ist, der uns hören wollte und extra deswegen gekommen ist. Und es tut uns leid, dass wir nicht in Hockenheim gespielt haben - gerade wenn jemand wegen uns da war.
Die Straßen waren jedoch bei uns nicht befahrbar. Wir hoffen ihr versteht, dass wir dieses Risiko nicht eingehen wollten.
Wir wollen nach wie vor so viele Gigs wie möglich spielen und sind uns für kleinere Sachen bestimmt nicht zu schade - wer uns ein bisschen besser kennt der weiß das auch und weiß, was wir dafür opfern irgendwo spielen zu können. Mit Arroganz hatte das sicherlich nichts zu tun.

Wir Danken allen, die uns trotz dieses Wetter unterstützt hätten und hoffen, dass ihr nicht zu arg enttäuscht seid.
Als Entschädigung für alle die wegen uns dort waren gibts eine kleine Überraschung, wenn ihr eine Mail an contact@somarocks.de mit dem Betreff Dröhnland schreibt (Eure Adresse und Emailadresse wird hierfür benötigt).

Beste Grüße und Sorry für den Konzertausfall

Eure Soma-Jungs
Steffen, Dirk, Andi, Patrick

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